Neustadt Stadt will „Engstelle“ aufkaufen

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Der Innenstadtbeirat fordert die Stadtverwaltung auf, bei der anstehenden Sanierung der B 39 „eine offensive Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben“.

„Da muss jeder Baufortschritt an die Medien gegeben werden, es gilt, alle Maßnahmen fortlaufend auf der Internetseite zu begründen und zu begleiten“, erklärte der Vorsitzende Norbert Schied bei der Sitzung am Dienstagabend. Abläufe auf einer Baustelle seien oft logisch, wenn man sie richtig erkläre. Nur mit großer Transparenz werde es gelingen, bei der Bevölkerung auf Verständnis für die Arbeiten und die damit verbundenen Verkehrsbehinderungen zu stoßen. Wie berichtet, beginnen die Arbeiten im März und sollen 14 Monaten andauern. Mehrere Mitglieder des Gremiums forderten die Tiefbauabteilung dazu auf, dafür zu sorgen, dass die Arbeiten zügiger voranschritten als bei der laufenden Sanierung der Konrad-Adenauer-Straße, wo zeitweise gar keine oder nur zwei Arbeiter angetroffen worden seien. Norbert Schied berichtete, dass die Stadt bei der Sanierung der Konrad-Adenauer-Straße den Teilbereich in Höhe der Kreuzung Wiesenstraße vorgezogen habe (wir berichteten). „Es wäre wichtig, dass die Konrad-Adenauer-Straße wieder befahren werden kann, wenn die B 39 gesperrt ist“, erklärte Andreas Böhringer, der zweite Vorsitzende des Beirates. Die Stadt geht von einer Überschneidung von maximal vier Wochen aus. Böhringer fordert auch flexible Lösungen während des Weinlesefestes und an den Adventssamstagen. Norbert Schied berichtete, dass die Stadt nach wie vor versuche, die Engestelle der B 39 an der Ecke Landauer Straße/Hauptstraße verschwinden zu lassen. Dazu gebe es weiterhin Gespräche mit den Hausbesitzern der Hauptstraße 1 (Sanitätshaus) und der Landauer Straße 2 (Pizzeria Ambiente). „Wenn es gelingt, diese beiden Häuser zu kaufen und abzureißen, wäre das ideal, und man könnte die B 39 großzügiger planen“, so Schied. Bislang hätten aber die Preisvorstellungen der Besitzer die finanziellen Möglichkeiten der Stadt weit übertroffen. Auch ein zusätzlicher Radweg wäre möglich, wenn es zu dem Kauf der beiden Häuser komme. Dem Innenstadtbeirat wurde der neue Bebauungsplan Bachgängel-Nord vorgestellt. Er sieht vor, dass nördlich der Rittergartenstraße zusätzliche neue Baufenster für Stadtvillen geschaffen werden, unter anderem auf dem Parkplatz der ehemaligen Filiale der Sparkasse am Strohmarkt. Die Verwaltung wurde gebeten, die Gründe für die Vorgehensweise in einer der nächsten Sitzungen zu erläutern. |wkr

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