Neustadt Spielen im Baumhaus und im Weidentipi

Placeholder-Image

Am Samstag, 18. April, wird der naturnah umgestaltete Spielplatz in der Kredenburgstraße in Maikammer den Kindern offiziell übergeben. Nur noch wenige Restarbeiten sind laut Ortsbürgermeister Karl Schäfer auszuführen.

Bereits vor fünf Jahren hat der Ortsgemeinderat Maikammer nach Angaben von Karl Schäfer beschlossen, eine Spielleitplanung einzuführen. Diese wurde vom Büro für Stadt und Natur, Klingenmünster, moderiert und begleitet. Jugendliche, Schüler und Kindergartenkinder sowie die Eltern waren aufgerufen, Wünsche und Bedürfnisse für eine kindgerechte Gemeinde aufzulisten. Bei Streifzügen durch die Gemeinde durften die Kleineren wie die Größeren Ideen und Anregungen vortragen, welche Änderungen sie sich vorstellen könnten, durften Kritik an in ihren Augen mangelhaften Situationen üben. In sieben Arbeitsgruppen wurden aus den Erkenntnissen konkrete Vorschläge. Als Starterprojekt, das jeweils am Beginn der Spielleitplanung steht, kristallisierte sich für die Kinder die Umgestaltung des Spielplatzes in der Kredenburgstraße in Alsterweiler heraus. Er sollte modernisiert und naturnah werden. Diese Vorbereitungsphase hatte etwa zwei Jahre gedauert. Kinder, Jugendliche, vor allem Eltern und ehrenamtliche Helfer waren aufgerufen, beim Verändern und Gestalten des Spielplatzes mitzuwirken. Es habe vier Arbeitseinsätze gegeben, zu denen etwa zehn bis 15 Erwachsene und ebenso viele junge und jüngere Leute gekommen seien, sagte Schäfer nicht ohne Stolz. „Natürlich wäre es ohne professionelle Unterstützung nicht gegangen“, betonte er. Entfernt worden sind einige alte Spielgeräte. Sträucher und Büsche sind zurückgeschnitten oder komplett weggenommen worden. Stattdessen finden sich auf dem Spielplatz ein Baumhaus und ein Weidentipi, Klettermöglichkeiten und ein Baumstamm-Mikado. Tische und Bänke dienen zum Ausruhen und bieten Eltern oder Großeltern Gelegenheit, sich ebenfalls zusammenzusetzen. Der neue Spielplatz ist gedacht für Kinder im Alter bis zwölf Jahre. Die Kosten belaufen sich für den Spielplatz und die Planung auf etwa 116.000 Euro. Das Land gewährte einen Zuschuss von 44.000 Euro. Eigenleistungen wurden in Höhe von etwa 30.000 erbracht, während die Materialspenden und sonstige Zuwendungen rund 10.000 Euro ausmachen. Demnach bleiben für die Gemeinde etwa 30.000 Euro.

x