Neustadt Spiele in Freizeitanlage wieder ab 1. Mai möglich
Ab Sonntag, 1. Mai, sind die Minigolf- und Pit-Pat-Spielflächen auf der Walter-Bernius-Freizeitanlage geöffnet. Der Verein für Touristik, der Pächter der gemeindeeigenen Freizeitanlage ist, hat sich für Tina Moser und Sascha Kirschenknapp als Betreiber des Kiosks und der Spielanlagen entschieden. Kritik gibt es an dem neuen Zaun, der um die Anlage herum aufgestellt wurde.
Der alte Zaun war reichlich marode. Der Verein für Touristik hatte einen Handwerker mit dem Aufstellen eines neuen Jägerzauns beauftragt. „Wir sind ganz und gar nicht zufrieden“, sind sich Michael Speiger, Vorsitzender des Vereins für Touristik, und der Elmsteiner Bürgermeister Stefan Herter (SWG) einig. Der neue grüne Jägerzaun sei nicht an die Stelle gestellt worden, an der der alte Zaun seinen Standort hatte, sondern zwei bis drei Meter weiter in den Platz hinein, erläutert Speiger. Dadurch seien jetzt Teile der Pflanzen vom Gelände abgetrennt worden, stünden also außerhalb des Zauns. Besonders im Bereich der Bachmauer sei deshalb die Pflege des Grüns nicht mehr möglich. „Der Standort des Zauns muss geändert werden“, sagt Speiger. Er und Herter hätten bereits mit dem Handwerker gesprochen, sich aber bisher noch nicht geeinigt. Derzeit könne allerdings ohnehin nichts gemacht werden, da die Vegetationsperiode begonnen habe. „Wir hatten schon vergangenes Jahr Ärger mit der Kreisverwaltung, weil durch unsere Pflege- und Rodungsarbeiten angeblich Tiere gestört worden seien“, berichtet Speiger. Diesen Ärger wolle man nicht noch einmal. Wie berichtet, hatte der Verein Nachfolger für die Pacht gesucht. Nach Angaben von Speiger hatte es drei Bewerber dafür gegeben. Man habe sich nun für Tina Moser und Sascha Kirschenknapp entschieden. Das Paar wohne nur wenige hundert Meter von der Freizeitanlage entfernt, Moser sei Elmsteinerin. Ab 1. Mai soll die Freizeitanlage täglich von 14 bis mindestens 21 Uhr geöffnet sein. Angeboten werden Getränke und Snacks. Wie berichtet, soll der Kiosk durch ein neues Holzhäuschen ersetzt werden. Man habe mit einer Firma, die Kioske herstellt, Kontakt aufgenommen, berichtet Speiger. Er betont, dass keine Gastronomie geplant sei. Es solle ein Kiosk mit kleinem Speisenangebot bleiben. (ann)