Neustadt Seecontainer werden zu Jugendräumen

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Die Verbandsgemeindeverwaltung Deidesheim hat in der vergangenen Woche den Bauantrag für den Jugendtreff bei der Kreisverwaltung eingereicht. Der Verbandsgemeinderat hatte zuvor der Planung des Büros Fischer mehrheitlich (zwei Neinstimmen bei fünf Enthaltungen) zugestimmt.

Der Jugendtreff wird in Container-Bauweise errichtet. Dazu werden „neuwertige Seecontainer“ verwendet, haben die Planer des Büros Fischer Planungs GmbH dem Rat mitgeteilt. Die Container wiesen nur „minimale Gebrauchsspuren“ auf. Rundum ist ein Schwarzdecke vorgesehen, die bis an das Gebäude reicht. So gibt es keinen offenen Freiraum unter den Containern. Geplanter Standort ist der ehemalige Sportplatz bei der Gesamtschule Deidesheim in der Bürgermeister-Oberhettinger-Straße. Wie mehrfach berichtet, wird der Jugendtreff in das Gelände der „Alla-Hopp“-Bewegungs- und Begegnungsanlage integriert, die gerade errichtet wird. Trotz der Container wird es eine gegliederte und abgestufte Fassade geben. Das Gebäude hat eine maximale Ausdehnung von 17 Metern Breite und 14,56 Metern Tiefe. Es bekommt überwiegend ein Flachdach, nur der Mitteltrakt wird von einem Pultdach bedeckt. Das Raumprogramm sieht einen 74 Quadratmeter großen Gruppenraum, einen Werkraum, Küche, Sanitäranlagen, ein Büro und Lagerräume vor. Das Gebäude wird an der Ecke des Sportplatzes errichtet, der an das Schulgelände grenzt. Der Bau der „Alla-Hopp“-Anlage, die von der Dietmar-Hopp-Stiftung auf deren Kosten errichtet wird, hat der Verbandsgemeinde die Gelegenheit gegeben, den Jugendtreff vom Ostrand von Deidesheim in Richtung Stadtmitte zu verlegen. Der Verbandsgemeinderat hatte im Mai beschlossen, dass der Jugendtreff in robuster Containerbauweise gebaut werden soll. Die Bruttobaukosten sind vom Rat auf 400.000 Euro (ohne Inneneinrichtung) gedeckelt worden. Jugendtreff und „Alla-Hopp“-Anlage direkt beieinander zu errichten, bietet sich aus mehreren Gründen an: Zum einen ist in der Bewegungsanlage auch ein Modul für Jugendliche und junge Erwachsene vorgesehen, die dort zum Beispiel auf Skatern oder mit dem BMX-Rad fahren können. Die Toiletten des Jugendtreffs können auch von Besuchern der Bewegungsanlage genutzt werden. Schließlich erhofft die Verwaltung vom Jugendtreff auch eine gewisse Aufsicht über die Gesamtanlage. (ff)

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