Neustadt Schnecke, Stele und ein Pan
Gleich drei Kunstwerke sollen bald in Wachenheim aufgestellt werden. Neben einer Panfigur an der Stadtmauer, die der Kulturverein stiftet, soll eine „Schnecke“ von Gernot Rumpf ganz in der Nähe aufgestellt werden, die ein Privatmann zur Verfügung stellt. Im Odinstalweg wird zudem eine Stele aufgestellt, die die schönste Weinsicht gewährt.
Die Kunstwerke waren auch Thema in der jüngsten Sitzung des Stadtrats. Das Gremium musste dem „Pan“ zustimmen, weil der auf einem städtischen Grundstück am Stadtmauerrundgang stehen soll. Rund 28.000 Euro hat sich der Kulturverein das Kunstwerk kosten lassen, informierte Bürgermeister Torsten Bechtel (CDU). Das Objekt von Thomas Duttenhoefer ist mit Sockel rund 2,60 Meter hoch. Gegen den Standort stimmte niemand. Bechtel betonte, die Anlage würde vom Bauhof gepflegt und auch der Künstler sei befragt worden – etwa wegen der Gestaltung der Büsche. Eine weiteres Kunstobjekt eines Pfälzer Künstlers könnte unweit auf einer Grünanlage am Pfortenstück aufgestellt werden: eine Schnecke von Gernot Rumpf. Sie ist im Besitz eines Wachenheimers, der sie gerne der Stadt zur Verfügung stellen würde. Sein Wunschstandort war am Eichhäusel, nach Rücksprache mit dem Künstler favorisiert Bechtel nun aber den Standort am Pfortenstück. Die Standortfrage einer drei Meter hohen Stele aus Cortenstahl hat in Wachenheim einige Monate für Diskussionen gesorgt. Die Stele von Ulrich Schreiber, die eine stilisierte Traube zeigt, ist gleichzeitig eine Auszeichnung für die Stadt. Sie wird vom Deutschen Weininstitut und der Gebietsweinwerbung gestiftet. Der Standort war eigentlich festgelegt: Die Stele sollte dort stehen, wo es die schönste Weinsicht gibt. Ein entsprechender Wettbewerb hatte ein Foto ausgezeichnet, das von einem Weinberg aus mit Blick auf die Wachtenburg aufgenommen wurde. Da der Wingert aber im Vogelschutzgebiet liegt, bedurfte es einer Alternative. Laut Bechtel gab es dieser Tage einen letzten Ortstermin im Odinstalweg, dort sind noch zwei Standorte zur Auswahl. Der eine ist im Besitz der Stadt, der andere im Besitz der protestantischen Kirchengemeinde. Beide Eigentümer wären laut Bechtel mit der Aufstellung einverstanden.