Neustadt Sanierungsstau an den drei Grundschulen

„Ein wahrhaft großzügiges Geschenk“ sei die „Alla hopp!-Anlage“, hob Verbandsbürgermeister Theo Hoffmann beim Frühlingsempfang der Verbandsgemeinde in Meckenheim hervor. Auf dem ehemaligen Schulsportplatz wird der generationsübergreifende Begegnungspark der Dietmar-Hopp-Stiftung, im Gesamtwert von rund zwei Millionen Euro, entstehen. Der Spatenstich ist am 12. Mai geplant.
Sicher sei für den Unterhalt der Anlage mit Folgekosten zu rechnen. Doch die wären ebenso entstanden, hätte die Verbandsgemeinde das Projekt selbst gebaut, so Hoffmann. Der Bürgermeister hofft dabei auf die Unterstützung durch Vereinspatenschaften oder Gründung eines Fördervereins. Die Verbandsgemeinde hat für die nächsten Jahre ein volles Programm. Auf der Investitionsliste haben vor allem die Grundschulen oberste Priorität. In Deidesheim stehen die Deckenerneuerung des Pausenraumes und die Generalsanierung der Mädchentoiletten an. Die Maßnahmen kommen auf rund 80.000 Euro. Weitere 100.000 Euro werden für die Erneuerung der Bodenbeläge benötigt. Eine neue Heizung gibt es für die Grundschule Meckenheim. Zudem brauchen die Klassensäle normgerechte Beleuchtung, und auch hier müssen die WC-Anlagen saniert werden. Die Instandsetzung kommt auf rund 165.000 Euro. Weitere 200.000 Euro werden 2016 für die Renovierung des Turnhallenpavillons benötigt. Auch in der Grundschule Niederkirchen gibt es ein Sanierungsstau. In diesem Jahr wird für rund 160.000 Euro die Heizung erneuert. Dazu kommen eine neue Beleuchtung und die Umsetzung der Brandschutzauflagen für den Werkraum. In den nächsten zwei Jahren soll auch der Sanitärbereich der VG-Sporthalle in Meckenheim für rund 100.000 Euro saniert werden. Weitere 300.000 Euro kommen später noch für die Verbesserung von Lüftungsanlage und Brandschutz dazu. Für die Feuerwehr, die rund um die Uhr für die Sicherheit der Bürger bereit stehe, werde in diesem Jahr ein neues Mehrzwecktransportfahrzeug (MZF 3) für rund 200.000 Euro angeschafft. Der jetzige Eckkopfturm wird in diesem Jahr vierzig. Dem beliebten Ausflugsziel sehe man das Alter zwar nicht an, dennoch müsse die dazugehörende Schankhütte dringend hergerichtet werden. „Wir sind gerade dabei, den entstandenen Renovierungsstau abzuarbeiten“, erklärte Hoffmann. Während zwei Aktionstagen wurde das Äußere der Hütte aufpoliert. Nun bedürfe der Gastraum einer Verschönerungskur, so der Bürgermeister. Unerlässlich seien eine Neugestaltung des Schankbereichs mit Kuchentheke. Für die Arbeiten werden von der Verbandsgemeinde rund 20.000 Euro bereit gestellt, doch reiche das Geld bei weitem nicht aus. Der Thekenbereich müsse über Spenden finanziert werden. Das 40-jährige Bestehen werde am 11. und 12. Juli gefeiert. Die Bewirtung übernimmt die Initiative „Freunde für Flüchtlinge“, die Einnahmen kommen der Flüchtlingshilfe zugute. (vnl)