Neustadt Rot-Weiß braucht Sieg

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NEUSTADT. Im Tennis-Oberhaus hat inzwischen der Endspurt begonnen. Drei Mannschaften unserer Region, die in Sechser-Ligen eingeteilt waren, beenden sogar schon am Wochenende die Saison 2015. Der „Knaller“ steigt diesmal am hiesigen Horstweg, wenn die Herren I des TC Rot-Weiß Neustadt am Sonntag (10 Uhr) in der Verbandsliga auf den TC Mutterstadt treffen.

Während sich die Einheimischen zuletzt in Maxdorf einen unerwarteten Ausrutscher geleistet hatten und die Tabellenführung hatten abgeben müssen, können die Gäste als neuer Spitzenreiter mit breiter Brust antreten. Fakt ist: Verlieren die Rot-Weißen, dann sind sie aus dem Titelrennen. Gewinnen sie, dann haben sie noch eine kleine Chance. Auf einen Spitzenreiter warten auch die Damen-50, die am Samstag (13.30 Uhr) zu Hause auf den noch ungeschlagenen TSC Saulheim treffen und als Außenseiter nur auf Schadensbegrenzung aus sind. Weil der TC Weilerbach vorzeitig ausstieg, ist den Neustadterinnen der Ligaverbleib sicher. Dürfen die Herren-65 des TC Haßloch weiter von der Regionalliga träumen? Das entscheidet sich möglicherweise bereits heute, Freitag, 13 Uhr, wenn die Mannschaft beim TV Buchschlag antritt. Beide Teams haben noch ein blitzsauberes Punktverhältnis, wobei die Hessen mit dem besseren Matchverhältnis ganz oben stehen. Um alles oder nichts geht es auch für die Oberliga-Herren-55. Allerdings auf einer anderen Ebene. Gewinnen die Großdörfler (Vorletzter) am Samstag beim Schusslicht TC Grün-Weiß Bingen, dann haben sie noch eine kleine Chance auf den Klassenverbleib. Schlussakkord bereits bei den Damen-50, die sich in der Verbandsliga höchstwahrscheinlich mit Rang zwei begnügen müssen. Während die Haßlocherinnen am Samstag (13 Uhr) daheim mit dem Tabellendritten MTV Mainz auf einen dicken Brocken treffen, gastiert Spitzenreiter TC Mutterstadt beim Schlusslicht TC Park Grünstadt und wird bei Punktgleichheit das bessere Matchverhältnis behalten. Wollen die Damen-55 in der Verbandsliga bleiben, muss es zur gleichen Zeit einen Heimsieg über den TC Idar-Oberstein geben. Eine Niederlage würde den vorzeitigen Abstieg in die Pfalzliga bedeuten. Kein „Wenn oder Aber“ für die Damen-50 des TC Grün-Weiß Neustadt/Edenkoben. Will die Mannschaft auch in der nächsten Saison zur Oberliga gehören, darf sie am Samstag beim Schlusslicht TC Bübingen nicht stolpern. Allerdings hätte man auch mit einem Sieg den Klassenverbleib noch nicht in trockenen Tüchern. Wiedergutmachung ist bei den Verbandsliga-Herren-30 des TC Kirrweiler angesagt. Nach der jüngsten Niederlage in Großlittgen und dem Abrutsch auf Platz zwei würde der Mannschaft nur ein Heimsieg über den TC Zweibrücken die Chancen auf die Meisterschaft bewahren. „Jetzt wollen wir den Deckel drauflegen.“ So äußerste sich Gunnar Henrich, Herren-50-Mannschaftsführer der SG TSV Haßloch/Edenkoben, vor dem Auswärtsspiel am Samstag beim Tabellenvorletzten TV Bendorf. Ein Sieg wäre der Klassenverbleib. Deutlich einfacher haben es die Herren-55 der SG Geinsheim/Altdorf. Will die Mannschaft auch in der kommenden Saison in der Verbandsliga spielen, dann kann sie sich beim Schlusslicht SG Steimel/Flammersfeld sogar eine 7:14-Niederlage leisten. Doch daran denkt niemand: Es muss im letzten Spiel der zweite Sieg her. (hl)

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