Neustadt „Radhaus“ beeindruckt am meisten

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Das Konzept einer Mobilitätsstation, bei dem verschiedene, umweltverträgliche Verkehrsmittel miteinander verknüpft werden, ist nach Auffassung von Umweltdezernentin Waltraud Blarr ein überzeugender Ansatz zur Förderung des Klimaschutzes.

Nach einem Besuch in Offenburg, wo es solche Stationen bereits gibt, schlägt Blarr vor, dass Stadtplanung, Tiefbauabteilung, Radverkehrsbeauftragter und der Arbeitskreis Radverkehr das Konzept aufgreifen und mögliche Standorte vorschlagen. Blarr ist am Samstag zusammen mit Vertretern aus der Politik und verschiedenen Verbänden nach Offenburg gefahren, um sich vor Ort zu informieren, wie eine solche Station funktioniert. Offenburg, das mit seinen knapp 60.000 Einwohnern eine ähnliche Größenordnung wie Neustadt habe, investiere pro Bürger und Jahr 8,50 Euro in die Förderung des Radverkehrs, schreibt Blarr in einer Pressemitteilung. Die Stadt habe vier Mobilitätsstationen, die insgesamt 240.000 Euro gekostet hätten. Rund 80 Prozent seien durch Fördertöpfe von Land und Bund finanziert worden. Die Nutzerzahlen stiegen stetig. „Jede Mobilitätsstation bietet Platz für fünf bis 25 Leihfahrräder und für ein bis zwei Elektroautos von Stadtmobil (Carsharing) sowie zusätzliche Lademöglichkeiten für E-Bikes und E-Autos“, heißt es weiter in dem Schreiben. Bushaltestelle beziehungsweise Bahnhof seien in der Nähe. Die jeweilige Ausstattung der Stationen sei an die einzelnen Standorte angepasst. An der Station Messe gebe es zusätzlich drahtlos zu ladende E-Bikes - eine Neuentwicklung. Besonders beeindruckt waren die Besucher von dem „Radhaus“, einem vollautomatischen Fahrradparkhaus, das auf einer Grundfläche von nur 55 Quadratmetern eine diebstahlsichere und vor Witterungseinflüssen geschützte Abstellmöglichkeiten für 120 Fahrräder biete.

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