Neustadt Punktlandung für Neustadter Gymnasien

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Die Schulen verzeichnen konstante Schülerzahlen mit leichten Steigerungen für die fünften Klassen.

Die kommenden fünften Klassen der drei Neustadter Gymnasien verzeichnen zum Ende der offiziellen Anmeldetage eine leichte Erhöhung. Am altsprachlichen Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium (KRG) gibt es 86 neue Schüler, gegenüber 80 Fünftklässlern im Vorjahr. Drei Klassen werden gebildet, obwohl theoretisch auch vier möglich wären. Der Klassenteiler bei Gymnasien liegt bei 28 Schülern. Nur zwei Schüler über der Grenze für vier Klassen ist Schulleiterin Lenelotte Möller zu wenig: „Dann müssten wir nach der Orientierungsstufe vielleicht wieder von vier auf drei Klassen zurückgehen und neue Gruppen bilden. Das möchte ich vermeiden.“ Das KRG habe gute Erfahrungen gemacht mit größeren Klassen, die eine gute Gemeinschaft bilden würden. Da die Lehrerzuweisung allein von der Schülerzahl abhängig sei, habe die Anzahl der Klassen keine Auswirkung auf das Personal. Möller sieht das KRG künftig dreizügig. Das lese sich auch aus dem neuen Schulentwicklungsplan der Stadt ab. Zuletzt war das „Altsprachliche“ 2015 mit vier fünften Klassen gestartet. Das Käthe-Kollwitz-Gymnasium verzeichnet 107 Anmeldungen (Vorjahr 103) und bildet wieder vier fünfte Klassen. Für die neu angebotene Nachmittagsbetreuung inklusive Mittagessen interessieren sich 15 Familien. „Wir freuen uns über diese Punktlandung. Das gibt vier gut gefüllte Klassen“, betont Schulleiter Mervyn Whittaker. Am Leibniz-Gymnasium wurden 107 Schüler eingeschrieben (Vorjahr 102). Er sei „sehr zufrieden“, sagt Schulleiter Rudolf Eyckmann. Für die Nachmittagsbetreuung wurden 20 Kinder angemeldet. Wie jedes Jahr verzeichnet die Integrierte Gesamtschule (IGS) Deidesheim/Wachenheim laut Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) mit 175 zunächst angemeldeten Schülern eine starke Nachfrage. Aufgenommen werden können in der Regel allerdings nur 112 Schüler, momentan besuchen 113 Schüler die fünften Klassen. Schulträger ist der Kreis Bad Dürkheim. Auch einige Schüler aus Neustadt waren unter den Anmeldungen. Doch diese rücken in dem notwendigen Losverfahren weit nach hinten, da sie nicht aus dem Landkreis Bad Dürkheim kommen. „Daher haben es noch keine Schüler aus Neustadt bisher geschafft, hier aufgenommen zu werden“, erklärt Schulleiter Georg Dumont. Weil die IGS eine Schwerpunkt-Schule für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf ist, beträgt die Klassenmesszahl statt der an Gesamtschulen üblichen 30 nur 28 Schüler. Daher gibt es regulär auch nur 112 Plätze. Ebenfalls zum Kreis Bad Dürkheim zählt das Haßlocher Hannah-Arendt-Gymnasium, ein G-8-Gymnasium. Dort werden die Schüler ganztags unterricht und legen rund neun Monate vor den herkömmlichen Gymnasien ihre Prüfungen ab. Mit 110 Schülern geht es in vier Klassen im Sommer in das neue Schuljahr. Im laufenden Schuljahr sind es 118 Fünftklässler. „Wir sind relativ stabil. Das Einzugsgebiet ist groß, so kommen auch Schüler aus Ludwigshafen und Neustadt, die sich ganz bewusst für diese Schulform entscheiden“, informiert Schulleiter Klaus Strempel. Er ist seit Sommer 2016 im Amt und löste Eduard Seger ab, der 2016 nach 15 Jahren in Haßloch in den Ruhestand ging. Ein Plus von zehn Schülern verzeichnet bislang die Siebenpfeiffer- Realschule plus in Haßloch. 138 Schüler (aktuell 130 Schüler in den fünften Klassen) haben sich angemeldet. Bei einer Schülermesszahl von 25 Kindern in den Realschulen gibt es sechs Klassen. Schulleiterin Monica Hübner erklärt, sie sehe darin eine Bestätigung der bisherigen Arbeit und eine Motivation für die Weiterentwicklung der pädagogischen Konzepte. Dabei erhöhe auch die angegliederte Fachoberschule, die in zwei Jahren zur Fachhochschulreife führe, sicherlich die Attraktivität. An der Realschule plus in Lambrecht liegen 29 Anmeldungen vor (Vorjahr 31). Damit werden zwei Klassen gebildet. Die Schule rechnet auch noch mit einigen Nachzüglern. „Wir haben zunächst mit weniger Anmeldungen gerechnet“, freut sich Schulleiterin Tanja Walter, dass die Realschule plus zumindest zweizügig läuft. An der Gebrüder-Ullrich-Realschule Hambach-Maikammer gibt es 53 Anmeldungen (Vorjahr 52). Für die Ganztagsschule sind 27 Schüler registriert worden. „Unser Konzept hat sich bewährt, die Klassen werden nicht zu groß, eine individuelle Förderung ist dadurch möglich“, betont Schulleiter Gunter Grünenthal. An der Neustadter Realschule plus im Schulzentrum Böbig meldet Konrektor Oliver Kästel bislang 61 Anmeldungen (Vorjahr 69 in drei Klassen). Er rechne noch mit etlichen Nachzüglern und denkt, dass vielleicht sogar die Grenze von 76 Schülern erreicht werde und damit eventuell vier Klassen gebildet werden könnten. „Wir stehen mit den Anmeldungen besser da als zum gleichen Zeitpunkt in 2016. Erfahrungsgemäß kommen nach dem offiziellen Anmeldetermin noch Schüler dazu“, so Kästel. |kle/wkr

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