Neustadt Punkt 18 Uhr fällt der Hammer

Der Tributbock muss einiges mitmachen.
Der Tributbock muss einiges mitmachen.

Der Dienstag nach Pfingsten ist der Tag der historischen Geißbockversteigerung in Deidesheim. Die beginnt um 17.45 Uhr vor dem historischen Rathaus. Vorher ist aber schon jede Menge los.

Um 8 Uhr begrüßen der Deidesheimer Waldschütz und die Stadtsoldaten am Waldrand die Delegation, die den Tributbock von Lambrecht nach Deidesheim gebracht hat. Die Lambrechter sind da schon etwa zweieinhalb Stunden durch den Wald marschiert, deshalb geht es dann erst einmal zur Rast in die „Deidesheimer Hütte“. Um 10 Uhr muss der Tributbock an der Stadtgrenze sein. Dort wird er vom Stadtrat, der „Schuljugend“ und der Trachtenvolkstanzgruppe abgeholt und mit Musik zum historischen Rathaus geleitet. Dort ist ein kurzes historisches Spiel. Danach kann man sich in den Festtrubel stürzen. Spezialität sind die Geißbockwürste. Um 15 Uhr gibt die Kolpingkapelle Deidesheim ein Standkonzert vor dem historischen Rathaus. Danach beginnt ein folkloristisches Programm mit Auftritten der Trachtenvolkstanzgruppe, Musik, dem Küferschlag des Männergesangvereins Deidesheim, Fassschlüpfen und einer Verhandlung des Stadtgerichts. Punkt 17.45 Uhr beginnt die Versteigerung des Geißbocks. Zum Glockenschlag 18 Uhr fällt der Hammer von Auktionator Markus Wahl und der Tributbock wird Besitz dessen, der bei der Versteigerung am meisten geboten hat. Bezahlt werden muss mit Bargeld, so wie es der Tradition entspricht. Während des Tages besteht für Besucher die Möglichkeit zu schätzen, wie hoch der Preis für den Bock ausfällt. Teilnahmekarten gibt es bei der Tourist-Information und am historischen Rathaus. Am Rathaus werden etwa um 18.30 Uhr die Gewinner bekannt gegeben.

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