Neustadt Plan B für Wochenmarkt vom Tisch

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Plan B für den Wochenmarkt ist vom Tisch. Weil keine der anderen Fraktionen am Donnerstagabend im Stadtrat das Ansinnen der CDU unterstützte, hat sie ihren Antrag zurückgenommen.

Wie berichtet, wollte die CDU das Ordnungsamt beauftragen zu prüfen, wie der Wochenmarkt bei ganz besonderen Veranstaltungen samstags komplett vom Marktplatz verlegt werden könnte. Zum letzten Mal war das beim Rheinland-Pfalz-Tag 2010 geschehen. Von einem solchen Entwurf auf Vorrat erhoffte sich die Fraktion mehr Planungssicherheit für alle Beteiligten, gerade auch für die Beschicker. Wobei ein Ergebnis, dass das nicht möglich ist, ebenso akzeptiert worden wäre. Indes hielt das keine der anderen Fraktionen für notwendig – und auch der zuständige Dezernent Georg Krist (FWG) war sich in Absprache mit Oberbürgermeister Hans Georg Löffler (CDU) einig, das ein solcher Antrag nicht sinnvoll sei. Wichtig sei Flexibilität, um von Fall zu Fall eine Lösung zu finden. Einen Pauschalplan könne es nicht geben, da jede Veranstaltung anders sei. Die Verwaltung habe sich bereits alle menschenmöglichen Gedanken gemacht, hielt Pascal Bender für die SPD der CDU entgegen. Blaupause für das, was möglich sei, sei die Regelung während des Weihnachtsmarkts. „Wir haben einen attraktiven Wochenmarkt, wollen ihn nicht am Bachgängel, warum also nicht die Veranstaltungen flexibel konzipieren?“, fragte Bender. Auf jeden Fall sollte nicht erneut diskutiert werden: „Die Debatte um den Weihnachtsmarkt war schon nicht sehr erquickend.“ Dem pflichtete für die FWG Christoph Bachtler bei. Zumal eine erneute Debatte nicht nur die Beschicker, sondern auch die Kunden verunsichern könnte. Der Wochenmarkt auf dem Marktplatz habe absolute Priorität, hielt Matthias Frey für die FDP fest. Daher sollte so verfahren werden, wie es das Ordnungsamt vorschlage, statt die Verwaltung unnötig zu beschäftigen. Der Beigeordnete Krist und er stimmten nicht oft überein, so Frey, „aber darin schon“. Wochenspiegel |ahb

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