Neustadt Parole: Ärmel hochkrempeln und schaffen

CDU-Kreisvorsitzender Ingo Röthlingshöfer ist davon überzeugt: Dirk Herber kommt in den Landtag, und Julia Klöckner wird Ministerpräsidentin. Gestern Abend schwor er die CDU darauf ein, trotzdem noch alles zu geben in den letzten neun Wochen vor der Landtagswahl: „Ärmel hochkrempeln und schaffen.“
Am 13. März wird ein neues rheinland-pfälzisches Parlament gewählt; CDU-Kandidat im Wahlkreis Neustadt-Haßloch-Lambrecht ist der Polizist Dirk Herber. Die Neustadter CDU verband ihren Neujahrsempfang mit dem offiziellen Wahlkampfauftakt. Nur die CDU sei aktuell in der Lage, wichtige politische Fragen wie zur inneren Sicherheit und der Flüchtlingsproblematik richtig zu beantworten, so Röthlingshöfer. In der Festhalle Diedesfeld konnte er viele Parteifreunde begrüßen, darunter Vertreter der CDU-Verbände Haßloch und Lambrecht, den CDU-Bundestagsabgeordneten Norbert Schindler, Landtagsabgeordnete Brigitte Hayn und Oberbürgermeister Hans Georg Löffler. Löffler und er hätten mit 2015 ein „schwieriges Jahr gemeistert“, vollzog Röthlingshöfer als Neustadter Bürgermeister den politischen Schulterschluss. „Wir haben viel gearbeitet“, und das werden auch so bleiben. „Politik zu machen für die Wirklichkeit“ – das bot CDU-Bewerber Herber den Gästen an. Angesichts der jüngsten Ereignisse in Köln schlug er den Bogen zwischen Problemen bei der Polizeiarbeit und notwendigen Veränderungen bei den politischen Rahmenbedingungen. Dazu gehört aus seiner Sicht unter anderem, die Polizei in Rheinland-Pfalz aufzustocken und kriminelle Flüchtlinge sofort abzuschieben, „weil sie ihr Recht auf Schutz verloren haben“. „Lassen Sie uns die Mutigen sein, die ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen“, forderte Herber dazu auf, ihn und Julia Klöckner zu unterstützen. Prominenter Gastredner war Thomas Strobl, als CDU-Landeschef in Baden-Württemberg und stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU zweifacher Amtskollege von Klöckner. Selbst aus einer Weinregion stammend, bescheinigte er Rheinland-Pfalz, es verdient zu haben, zu den „Spitzenweinen“ zu gehören. Dazu benötige das Land aber ebenso wie Baden-Württemberg eine CDU-Regierung statt Rot-Grün. Davon würde auch die Arbeit im Bundesrat profitieren, wo die CDU nur noch drei Ministerpräsidenten stelle. (ahb/Foto: dpa)