Deidesheim Parken: Was Stadtbürgermeister Manfred Dörr zu Vorschlägen der SPD sagt

Parken in Deidesheim (hier am Waldrand) ist besonders bei Großereignissen ein Problem.
Parken in Deidesheim (hier am Waldrand) ist besonders bei Großereignissen ein Problem.

Zwei Mitglieder der SPD, Werner Breunig und Walter Scholl, haben in Deidesheim nach Möglichkeiten für Parkflächen gesucht und fünf Vorschläge präsentiert. Laut Bürgermeister Manfred Dörr sind die Ansätze nicht neu und teils nicht umsetzbar.

Einer Mitteilung der SPD zufolge haben Breunig als Mitglied des Bauausschusses und Scholl als Mitglied des Verkehrsausschusses sich auf den Weg gemacht, um zusätzliche Parkflächen zu finden, die vor allem bei Großereignissen wie der Weinkerwe genutzt werden sollen.

Der erste Vorschlag bezieht sich auf eine Fläche zwischen Feuerwehr und Aldi-Markt. „Das ist Privatgelände“, sagt Dörr. Es werde schon zum Parken benutzt, derzeit sei dort aber eine Baustelle. An zweiter Stelle auf der Liste steht eine Fläche nahe dem P+R-Parkplatz am Kreisel. Dieser könne erweitert werden, so dass weitere 70 Pkw-Plätze entstünden, heißt es in dem Papier der SPD. Dörr winkt ab: „Das ist ein Vogelschutzgebiet, außerdem sind dort Ausgleichsflächen ausgewiesen.“ Das gleiche Problem gebe es rechts vom Zubringer zum zweiten Kreisel, wo laut SPD 50 Pkw untergebracht werden könnten.

Ein Streifen am Rande des neuen Bebauungsgebietes gegenüber dem Einkaufsmarkt Lidl (Vorschlag Nr. 4) ist laut Dörr ebenfalls nicht geeignet zum Parken. Denn dort gebe es einen Entwässerungsgraben.

Vorschlag Nr. 5 betrifft eine Fläche am nördlichen Ortsausgang, wo laut SPD Parkplätze für rund 70 Pkw entstehen könnte. Dazu Dörr: „Da sind wir längst dran.“ Es gebe Kontakt zu dem Eigentümer, im Gespräch sei eine Regelung über Erbbaupacht. Auch lägen bereits erste Pläne vor. Doch diese müssten noch mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) abgestimmt werden.

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