Neustadt Ortsgemeinde will sich auch finanziell engagieren

Die Ortsgemeinde Maikammer sei grundsätzlich bereit, die Mehrkosten, die der Erhalt des 50-Meter-Beckens bei der Sanierung des Kalmitbads mit sich brächte, zu übernehmen. Darauf verständigten sich die Mitglieder des Ortsgemeinderates im nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung am Montag. Ortsbürgermeister Karl Schäfer (CDU) hatte bereits im Vorfeld der Sitzung nicht ausgeschlossen, dass sich die Ortsgemeinde Maikammer an den entstehenden Mehrkosten beteiligen würde. „Nach einer vorliegenden Kostenschätzung wird sich die Summe in Grenzen halten“, sagte er. Die Finanzierung sei möglicherweise über eine Sonderumlage, die auf einen Zeitraum von 20 Jahren angelegt würde, zu stemmen. Gerechtfertigt sieht der Ortsbürgermeister diese Sonderumlage nicht zuletzt deshalb, weil die Gemeinde von dem Kalmitbad, dessen Hauptattraktion nun einmal das 50-Meter-Becken sei, profitiere. Nur wenn der gegenwärtige Status gesichert sei, „verhindern wir das Abwandern einheimischer und das Fernbleiben auswärtiger Gäste“. Das Bad bezeichnete Schäfer generell als „wichtige Infrastruktureinrichtung, die einen hohen Freizeitwert für unsere Bürger, Kinder und Urlaubsgäste hat“. Viele auswärtige Badegäste kauften anschließend hier ein oder suchten ein Lokal oder Café auf, was eine zusätzliche Wertschöpfung bedeute. Ratsmitglied Otto Stachel (FWG) sagte, dass nicht nur Maikammer, sondern die gesamte Verbandsgemeinde Edenkoben einen Nutzen vom Kalmitbad habe. Laut Thomas Herrmann (Bürgerliste) sind mittlerweile 600 Unterschriften zugunsten des Erhalts der längeren Bahnen gesammelt worden. Der Ortsgemeinderat Maikammer sprach sich im nichtöffentlichen Teil der Sitzung dafür aus, sowohl die höheren Kosten, die sich für die Sanierung als auch für die Unterhaltung ergäben, zu tragen. Ortsbürgermeister Karl Schäfer wurde beauftragt, dahingehend Gespräche mit der Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben zu führen. (giw)