Neustadt
Ortsbeirat Hambach: Keine weiteren Häuser „Am Nollen“
Diese Ausnahme betrifft eine Lage nahe der Abfahrt vom Hambacher Schloss nördlich des Triftbrunnenwegs. Dort könnte auf Vorschlag der Stadt für den Regionalplan auch westlich der Sackgasse „Am Nollen“ Wohnbebauung möglich werden – insgesamt etwa acht Bauplätze.
Pascal Bender (SPD), als stellvertretender Ortsvorsteher vor allem mit dem Thema Verkehr befasst, sprach sich dagegen aus. Zwar sei es wichtig, mehr bezahlbaren Wohnraum anzubieten, was hier möglich sein könnte, weil die Grundstücke der Stadt gehörten. Allerdings sei das dort bestehende Verkehrsproblem schon jetzt nicht zu lösen. Durch eine weitere Bebauung würde es nur noch verstärkt.
Keine Garantie für preiswertes Wohnen
Der Ortsbeirat folgte Benders Rat. Doch bezweifelte er auch, dass die Grundstücke überhaupt für bezahlbaren Wohnraum dienen würden, auch wenn die Stadt sozusagen die Hand darauf habe. Die Erfahrung aus früheren Jahren habe gezeigt, dass das keine Garantie dafür sei, private Bauinvestoren zu verhindern, die das Maximale aus ihren Projekten herausholen wollten.
Auch Schieferkopf
Im Zusammenhang mit der Verkehrsbelastung bei der Abfahrt vom Hambacher Schloss stimmte der Ortsbeirat mehrheitlich einem Prüfantrag der FWG-Fraktion zu. Demnach soll die Stadt die Bergsteinstraße ab der Einmündung Triftbrunnenweg als „unechte Einbahnstraße“ ähnlich wie die Freiheitstraße ausweisen. Anwohner des Triftbrunnenwegs sollen eine Einfahrtsgenehmigung bekommen.
Um den Schieferkopf als Schleichweg zu verhindern, müsste dann auch dort einen Einbahnstraßenregelung gelten, merkte Bender an. All das muss letztlich von der Verkehrskommission geprüft und letztlich entschieden werden.