Neustadt Norbert Schied soll Innenstadtbeirat lenken

Norbert Schied, CDU-Mitglied und Präsident des Skiverbands Pfalz, soll dem neuen Innenstadtbeirat vorsitzen. Sein Stellvertreter soll der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Andreas Böhringer werden.
In seiner Sitzung am Donnerstag stellt der Stadtrat die letzten Weichen für das neue Gremium. In den vergangenen Tagen haben die Fraktionen bestimmt, wer für sie in den Beirat einziehen soll, der im Herbst 2014 beschlossen worden war (wir berichteten). Sechs Mitglieder kann die CDU benennen, je drei sind es für SPD und FWG, zwei für die Grünen, und eines bleibt für die FDP. Über den Wahlvorschlag soll gemeinsam abgestimmt werden; die Verwaltung hatte zuvor darum gebeten, dass möglichst alle betroffenen Innenstadtbezirke berücksichtigt werden. In seiner ersten Sitzung wird der Innenstadtbeirat einen Vorsitzenden wählen müssen. Die Mehrheitskoalition im Stadtrat aus CDU, Grünen und FDP hat sich dabei auf Norbert Schied verständigt, wie CDU-Fraktionsvorsitzender Clemens Stahler auf Anfrage sagte. Der Stellvertreterposten sei der SPD angeboten worden. Diese wiederum hat sich für Andreas Böhringer entschieden, den Vorsitzenden des SPD-Stadtverbands, wie Fraktionschefin Gisela Brantl erklärte. Wie ebenfalls berichtet, hat der Innenstadtbeirat in allen Dingen, die seine Bezirke betreffen, eine beratende Funktion. Zudem soll er das Leben in der Innenstadt begleiten. Folgt der Stadtrat dem Wahlvorschlag, stammen sechs der Mitglieder aus dem Bezirk Innenstadt, vier aus Winzingen, drei aus Schöntal, und je eines kommt aus der Oststadt und von der Hambacher Höhe. Vorstadt und Böbig wären nicht dabei. Bei den Stellvertretern, die eng in die Arbeit eingebunden werden sollen, ist der Gebietsproporz bislang wie folgt: Winzingen (5), Schöntal (2), Innenstadt (2), Oststadt (1), Hambacher Höhe (1), Böbig (1), Vorstadt (1). Zwei Stellvertreter kann die CDU noch benennen. Nicht alle Mitglieder/Stellvertreter sind Partei- oder FWG-Mitglieder. Versucht wurde den Fraktionen zufolge, verschiedene Gruppen einzubinden, beispielsweise den Bürgerverein Winzina und die Bürgerinitiative Neustadt Plus. (ahb/Archivfotos: Linzmeier-Mehn/SPD)