„Promi First Dates“
Neustadter hat Blind Date mit „Manta Manta“-Schauspielerin Tina Ruland
Eigentlich ist Roland Kraus ein lockerer, extrovertierter Typ. Aber ganz kurz vor seinem Blind Date mit einer Prominenten in der TV-Sendung „Promi First Dates“ war der 54-Jährige doch „leicht angespannt“, wie der Berater und Coach nach der Ausstrahlung auf Vox am Montagabend einräumt.
In dem Restaurant, das in einer Halle in Köln-Ehrenfeld aufgebaut ist, nahm ihn Moderator Roland Trettl in Empfang und führte ihn zum Tisch. Dort traf er dann auf die 57-jährige Schauspielerin Tina Ruland, bekannt unter anderem von ihrer Rolle als Friseurin Uschi im Film „Manta Manta“ (1991). „Ich hab sie gleich erkannt und war im ersten Moment ein bisschen aufgeregt“, erzählt Kraus. „Da hab ich glatt vergessen, ihr den Stuhl zurechtzurücken.“
Ruland habe auf ihn offen, schön und kommunikativ gewirkt, sie sei als „Medienprofi“ für sein Gefühl souverän aufgetreten und habe am Anfang viele Fragen gestellt. „Da bin ich schnell aufgetaut, und wir haben uns übers Reisen und das Essen unterhalten“, sagt Kraus. Dabei erfuhr er, dass sie sich vegan ernährt. „Ich habe dann statt Lamm oder Fisch Gnocchi bestellt, das war kein Problem.“ Im weiteren Gespräch hätten sie auch Gemeinsamkeiten festgestellt, auch wenn das weniger im finalen Schnitt der Sendung gezeigt wurde.
Weder Surfer noch spießig
So richtig gefunkt hat es zwischen Ruland und dem Neustadter letztlich nicht. Sie verzichtete auf ein zweites Date. „Ich habe auf jeden Fall mehr in ihr gesehen als nur die Schauspielerin, die öffentliche Person“, betont der gebürtige Franke, der seit 16 Jahren in Hambach wohnt, wo er sich nach eigenen Aussagen „sauwohl“ fühlt. Ruland lebt dagegen mit ihren zwei Kindern in der Hauptstadt. „Berlin und die Pfalz, das ist ja nicht gerade um die Ecke“, sagt der Kommunikationswissenschaftler. Als Schauspielerin sei Ruland zudem viel unterwegs, „und ich möchte nicht nur Zaungast am roten Teppich sein, sondern die gemeinsame Zeit nutzen“.
Kraus hatte manchmal den Eindruck, sein Gegenüber sei nicht ganz bei der Sache gewesen. Ruland habe wohl eher einen Surfboy-Typ erwartet, „und das bin ich gar nicht“, betont Kraus und muss lachen. Spießig, wie Ruland ihn wahrgenommen hatte, aber auch auf keinen Fall. Als er die Sendung gesehen hat, wunderte sich Kraus über widersprüchliche Aussagen, die die Prominente ihm gegenüber und in den gezeigten Einzelinterviews getroffen hat. „Dass ich nicht ihr Beuteschema bin, hätte sie mir auch einfach sagen können.“
Hoffnung auf die Eine
Was der Berater und Coach bei seinem TV-Auftritt gelernt hat: „Ein Promi-Status reicht eben nicht zum Verlieben, es muss menschlich passen.“ Ein kleiner Hoffnungsschimmer, die Richtige zu finden, sei aber schon dabei gewesen, gibt er zu. „Es war eine spannende Erfahrung. Vielleicht fragen sie mich ja noch mal für ,First Dates Hotel’, ich würde wieder mitmachen.“ In dem Hotel-Spin-Off der Sendung ziehen die Teilnehmer vorübergehend in ein Hotel ein, um in entspannter Atmosphäre zu flirten. Funkt es zwischen zwei Singles, kann der Urlaub verlängert werden.
Die Folge mit dem Neustadter ist weiterhin online auf RTL plus unter www.plus.rtl.de.
