NEUSTADT Neuer Burgerladen in der Innenstadt

Mohamad Ghazi mit einem „King Kong“-Burger.
Mohamad Ghazi mit einem »King Kong«-Burger.

Es gibt einen neuen Burgerladen in der Stadt: Mit „Mo’s Soulfood“ in der Rathausstraße haben sich Mohamad und Asma Ghazi selbstständig gemacht. Sie setzen auf regionale Produkte und viel Handarbeit.

„Wir verwenden keine Tiefkühlwaren, sondern machen alles selbst. Das ist schon eine ganz schöne Arbeit “, erzählt Ghazi. Die Pommes, aus „100 Prozent Pälzer Grumbeere“ von einem Kartoffelhof in Bellheim, werden selbst geschnitten und doppelt gebacken, das ebenfalls regionale Black-Angus Rindfleisch frisch gewolft. Und auch die Soßen und Desserts sind selbstgemacht.

Die Brötchen backt „De Bäcker Becker“ aus Edenkoben, nach dem Rezept von Asma Ghazi. Und das Gemüse für die Salate und Burger wird ebenfalls vom Kartoffelhof angeliefert. Das alles kostet Zeit und Geld, ist es den Ghazis aber wert: „Wir wollen kein Massenprodukt abfertigen. Qualität und Regionalität stehen für uns an oberster Stelle.“ Das mache sich natürlich auch am Preis bemerkbar, dieser sei aber gerechtfertigt. „Wir verdienen keinen Cent mehr als jemand, der nur Tiefkühlwaren verkauft“, ist sich Mohamad Ghazi sicher.

Authentische Burger mit libanesischem Einfluss

Weder er noch seine Frau haben Erfahrung in der Gastronomie, kochen und backen aber schon immer leidenschaftlich für Freunde, Familie und Arbeitskollegen. So sei auch die Idee entstanden, einen Burgerladen zu eröffnen: „Ich habe sowieso immer schon für alle gekocht und mache Menschen gerne mit meinem Essen glücklich“, so Ghazi.

Das Ehepaar hat zwei Kinder und kommt ursprünglich aus dem Libanon. Dieser Einfluss zeigt sich auch auf der Speisekarte von „Mo’s Soulfood“: „Neben authentischen Burgern möchten wir unseren Gästen auch die libanesische Küche näherbringen.“ Dazu gehören neben verschiedenen Soßen und Dips wie Hummus vor allem auch die vegetarischen und veganen Burger auf Falafelbasis im „libanesischen Stil“.

Ghazis persönlicher Lieblingsburger bleibt jedoch der klassische Cheeseburger. Er hat sich bereits mehrfach durch die Karte probiert, um vollständig überzeugt zu sein. „Ich will den Leuten keinen Mist verkaufen“, so Ghazi.

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