Neustadt Neue Entwicklungen im Fall der getöteten Mußbacherin
Im Fall der im Februar tot in einem Mehrfamilienhaus aufgefundenen 50-jährigen Mußbacherin gibt es neue Entwicklungen. Wie die Staatsanwaltschaft Frankenthal und das Polizeipräsidium Rheinpfalz in einer gemeinsamen Presseerklärung berichten, wurde der 49-jährige Mann, der bislang als Tatverdächtiger galt, aus der Untersuchungshaft entlassen. Die Ermittlungen führten stattdessen zu einem 68-Jährigen, gegen den nach Angaben der Staatsanwaltschaft ein stärkerer Tatverdacht besteht als gegen den jüngeren Mann, der zu dem Tatvorwurf geschwiegen hatte. Der neue Tatverdächtige werde nun dem Haftrichter in Lübeck vorgeführt. Dort werde über das weitere Vorgehen entschieden.
Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, wird nach wie vor davon ausgegangen, dass sich Tat- und Fundort der Leiche im selben Gebäude befinden. Die Frau war im Keller des Mehrparteienhauses gefunden worden. Das Opfer war zuvor mehrere Tage vermisst worden. Die Obduktion hatte ergeben, dass die Frau in Folge einer Schädelverletzung gestorben war.
Es handelt es sich um eines von zwei Tötungsdelikten, die Neustadt innerhalb weniger Tage erschütterten. Wenige Tage nach dem Fund der Frauenleiche hatte ein Streit zwischen einem älteren Ehepaar ein tödliches Ende genommen. Dem Mann wird vorgeworfen, seine Frau getötet zu haben.