Neustadt Nach elf Jahren: Neuer Seniorenwegweiser

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Endlich ist sie da, die aktuelle Ausgabe des Seniorenwegweisers für Neustadt und Umgebung. Die bislang letzte gedruckte Ausgabe stammt aus dem Jahr 2004, und die darin enthaltenen Informationen und Kontaktdaten sind mittlerweile veraltet.

Claus Sprißler vom Vogtherr-Com-Media-Verlag aus Pfaffenhofen in Bayern übergab die frisch gedruckten Exemplare der Neuausgabe Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer und dem Vorsitzenden des Seniorenbeirats, Dieter Brixius. Obwohl Interessierte im Internet ebenfalls einen aktuellen Seniorenwegweiser auf den Seiten der Stadt finden können, ist der Neustadter Seniorenbeirat der Meinung, dass unbedingt auch wieder eine aktuelle Druckausgabe des Ratgebers für alle möglichen Belange der Senioren zur Verfügung stehen sollte. Dieter Brixius kämpft schon seit längerem für eine Neuauflage in Papierform, „weil doch sehr viele ältere Mitbürger mit der Nutzung des Internets wenig bis gar nicht vertraut sind“. Auch für Luigi Hohenegger, Geschäftsführer der Ökumenischen Sozialstation, ist der Seniorenwegweiser ein sinnvolles Hilfsmittel, „das unsere Mitarbeiterinnen bei Bedarf gerne an ihre Pflegebedürftigen weitergeben“. Das Büchlein ist 58 Seiten dick, prall gefüllt mit Informationen, nützlichen Telefonnummern und Adressen, Bildungs-, Hilfs- und Beratungsangeboten und Ideen für sinnvolle Beschäftigung und Engagement im fortgeschrittenen Lebensalter. Im Gegensatz zum Seniorenwegweiser im Internet, der der Einfachheit und Aktualität halber meist auf verlinkte Seiten mit den Details weiterführt, sind im Druckexemplar zusätzlich zu Adressen, Telefonnummern und Ansprechpartnern auch ausführliche Informationen zu vielen für die ältere Generation wichtigen Themen enthalten. Ob es um Beratung zur Pflege geht oder darum, wie man die Angst vorm Computer verliert, ob um finanzielle Hilfsmöglichkeiten oder die Möglichkeiten des Wohnens im Alter – alles Wichtige ist gut lesbar in großer Schrift aufgeführt. Die Broschüre, die sich über Werbung finanziert und an deren Inhalt der Seniorenbeirat aktiv mitgearbeitet hat, wurde in einer ersten Auflage von 10.000 Exemplaren gedruckt. Sie ist ab heute bei zahlreichen Anlaufstellen ausgelegt, wo sie kostenlos mitgenommen werden kann: in Praxen der Allgemeinärzte, Apotheken sowie bei städtischen Einrichtungen wie Bürgerbüro, Büros der Ortsvorsteher oder bei der Volkshochschule. (heye)

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