Neustadt Nächste Etappe bei der Sanierung der Talstraße
Seit August 2021 wird an dem Projekt gearbeitet. In den ersten Monaten haben sich die Arbeiten auf die Umgestaltung des Kohlplatzes sowie der Klausengasse konzentriert. Im zweiten Abschnitt folgte ab Mai 2022 das Einbahnstraßen-Teilstück der Talstraße Richtung Lambrecht zwischen Fröbel- und Gipserstraße. Insgesamt kostet die Gesamtsanierung 2,6 Millionen Euro.
Die Arbeiten dort sind nach Angaben der Stadtverwaltung „bis auf kleinere Restarbeiten abgeschlossen“, der Bereich zwischen Fröbelstraße und Kohlplatz sei nun zumindest wieder für den Anliegerverkehr freigegeben.
Ab Montag wird auf dem dritten Bauabschnitt gearbeitet. Im Bereich der Talstraße zwischen dem kleinen Kohlplatz und der Gipserstraße stehen zunächst auch wieder Kanalarbeiten zwischen der Einmündung Kohlplatz und der Einmündung Klausengasse auf dem Programm. Im Anschluss werden sukzessive die Arbeiten für Kanal-, Gas-, Wasser- und Stromleitungen sowie Beleuchtung und Straßenbau ausgeführt. Die Bauzeit ist mit rund zehn Monaten veranschlagt, so die Verwaltung.
Neue Leitungen
Der umfassende Ansatz sei erforderlich. Die Abwasserkanäle stammen aus dem Jahr 1926, sie werden in offener Bauweise erneuert. Darüber hinaus werden alle Hausanschlussleitungen vom Hauptkanal bis an die Grundstücksgrenze erneuert. Saniert werden außerdem die Hauptleitungen der Gas-, Wasser- und Stromversorgung. Die Hausanschlüsse werden überprüft und bei Bedarf auch gleich ausgetauscht. Die Gas- und Wasser-Leitungen stammen aus den Jahren 1960 bis 1965.
Zudem wird die Straßenbeleuchtung modernisiert und damit effizienter. Die Talstraße erhält außerdem laut Stadt einen Schutzstreifen für Radfahrer. Der so genannte kleine Kohlplatz wird überdies neu gestaltet und soll dann mehr Aufenthaltsqualität bieten. Die bisherigen Parkplätze werden zum Teil an der Talstraße angeordnet. Die Stadt betont, dass der gesamte Verkehr, der nicht aus Richtung Lambrecht (also Westen) kommt, umgeleitet wird. Für den zweiten Bauabschnitt waren schon entsprechende Umleitungsstrecken eingerichtet und ausgeschildert worden. Es sei sichergestellt, dass die Anwohner im dritten Bauabschnitt aber immer zu Fuß an ihre Häuser kommen können.