Neustadt Mobile Leitern inbegriffen

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„Hier Florian Edenkoben mit Alarm für Florian Kirrweiler 47 – letzte Ausfahrt“ hieß es im Feuerwehrhaus der Kirrweilerer Wehr. Das 35 Jahre alte Tragkraftspritzenfahrzeug hat ausgedient. 8500 Kilogramm schwer, 180 PS stark und mit 4580 ccm Hubraum präsentierte sich der Nachfolger, das neue Mittlere Löschfahrzeug, „zum Dienst für Kirrweiler und seine Umgebung“.

Im Kirrweilerer Feuerwehrhaus vollzog sich damit auch ein technischer Wandel. Das neue, bei künftigen Einsätzen zum ersten Abmarsch zählende Fahrzeug, stellt sich vor als Modell, das dank diverser mobiler Leitern, technischer Beladung und Staffelbesatzung sowohl bei Bränden als auch bei technischer Hilfe einen hohen Einsatzwert vorweist. Unter anderem führt das sogenannte MLF 1000 Liter Löschwasser mit sich – was in Feuerwehrsprache „einen direkten Innenangriff ohne Wasserversorgung des Fahrzeugs erlaubt“. Weitere Auszüge der Ausstattung: mobile Schiebe- und Steckleitern, Rettungsrucksack, ein elektrisch betriebener Hochleistungslüfter, der für die schnelle Ent- wie auch Belüftung auf Einsatzstellen sorgt, Schmutzwasserpumpe, Säbelsäge, Rauchvorhang, Hochleistungslüfter, Atemschutzgeräte, Lichtmast und Umfeldbeleuchtung in LED-Technik, Stromgenerator, Schaumpistole. Wehrführer Armin Roth berichtete, schon 2008 habe die Suche nach dem „richtigen Fahrzeug für Kirrweiler“ begonnen. 2009 wurde ein Zuschussantrag gestellt, der 2012 bewilligt wurde. Roth dankte der ehemaligen wie auch der seit Juli zusammengeführten, neuen Verwaltung für die Unterstützung. Die Kosten für das neue Fahrzeug im Fuhrpark belaufen sich auf 186.700 Euro, die Landeszuwendung umfasst 50.000 Euro. Das Fahrzeug sei „ein weiterer Baustein in der Feuerwehr-Fahrzeugstruktur“, sagte Bürgermeister Olaf Gouasé (CDU). Er dankte den Feuerwehrangehörigen für deren selbstlose Bereitschaft im Ehrenamt. Ortsbürgermeister Rolf Metzger (Bürgerliste) dankte außerdem für den Einsatz der Wehrleute bei den vielen örtlichen Veranstaltungen. Abschließend segneten Gemeindereferentin Silke Kessler und Pfarrer Jochen Keinath das neue Fahrzeug. (ivt)

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