Neustadt Mit der Stradivari in der Ludwigskapelle
«Wachenheim». Mit ihr wurde 1881 Tschaikowskis Violinkonzert uraufgeführt: Die Stradivari „The Brodsky“ wird im Mai bei der Wachenheimer Serenade zu hören sein, wenn der russische Violinist Kirill Troussov mit seiner Schwester Alexandra Troussova auftritt.
Die Stradivari aus dem Jahr 1702 heißt „The Brodsky“ – nach dem Geiger Adolph Brodsky. Seit 2006 spielt sie Kirill Troussov. Der 37-jährige russische Violinist wurde unter anderem von Yehudi Menuhin gefördert. Er lebt heute in München. Mit seiner Schwester, der Pianistin Alexandra Troussova, ist er am Samstag, 11. Mai, 19 Uhr, in der Wachenheimer Ludwigskapelle auf Einladung des Vereins Wachenheimer Serenade zu erleben. „Memories“ ist das Programm der Geschwister überschrieben. Es umfasst folgende Werke: Sonate für Violine und Klavier in Es-Dur von Ludwig van Beethoven, Sonate für Violine und Klavier von Sergei Prokofjew, fünf Präludien aus op. 34 von Dmitri Schostakowitsch, Meditation Nr. 1 und Valse-Scherzo von Pjotr Tschaikowski und den Säbeltanz von Aram Chatschaturjan. Info —Wachenheimer Serenade am Samstag, 11. Mai, ab 19 Uhr in der Wachenheimer Ludwigskapelle. —Karten (23 Euro) für das Konzert gibt es bei der Touristinformation der Stadt Wachenheim (Telefon 06322/9580-801 oder E-Mail touristinfo@vg-wachenheim.de) sowie beim Freundeskreis Wachenheimer Serenade (Telefon 06322/956971, -66574 oder im Internet unter www.wachenheimer-serenade.de).