Neustadt Mehr Gewalt in Beziehungen

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Weniger Straftaten, aber mehr Fälle, in denen Gewalt in engen sozialen Beziehungen angewendet wurde, und mehr Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz: Davon ist die Kriminalstatistik 2016 der Polizeiinspektion Edenkoben geprägt.

Im vergangenen Jahr wurde 1403 Straftaten registriert – und damit fast 100 weniger als 2015. Die Anzahl der Anzeigen bei Auseinandersetzungen unter Bekannten oder Verwandten schnellten von 43 auf 77 in die Höhe. Die Polizei führt diese Steigerung auch darauf zurück, dass die Sensibilität und der Mut, zur Polizei zu gehen, in der Bevölkerung gewachsen sind. In neun Fällen wurde gegen die sexuelle Selbstbestimmung verstoßen, wie es im Fachjargon heißt, siebenmal in der Verbandsgemeinde Edenkoben, der Rest passierte im Bereich Maikammer. Es wurden drei Vergewaltigungen gemeldet, zweimal sexueller Missbrauch von Kindern und viermal sexueller Missbrauch durch Ausnutzen eines Abhängigkeitsverhältnisses. Die sogenannten Rohheitsdelikte (250) wurden dominiert von 153 Körperverletzungen, gefolgt von 44 Nötigungen, 30 Bedrohungen und 23 gefährlichen Körperletzungen. Bei diesen Delikten verweist die PI Edenkoben auf eine Aufklärungsquote von 89,2 Prozent, während diese bei allen Straftaten zusammen 55,5 Prozent betrug. Bei Weinfesten gehe es wesentlich ruhiger zu als früher. Die Polizei führt dies auf eine bessere Abstimmung zwischen Veranstaltern und Behörden, strengere Auflagen und verstärkte Präsenz von Streifenbeamten zurück. |mik

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