Neustadt Meerspinn-Halle auf Agenda

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Gimmeldingen und seine Ortsvorsteher, das war schon immer ein besonderes Thema. Bevor die Direktwahl eingeführt wurde, war der damalige SPD-Stadtverbandsvorsitzende Jürgen Buttmann Ortsvorsteher. Ein Amt, für das er wenig Zeit und Begeisterung aufbrachte.

Sein Nachfolger Reinhard Preuninger (CDU) erzählte mit Stolz, dass er „König von Gimmeldingen“ genannt werde. Sein Verhältnis zum Ortsbeirat war schlecht. Das ging so weit, dass die Mitglieder des Gremiums über alle Parteigrenzen hinweg eine Palastrevolution planten, doch CDU-Kreisvorsitzender Ingo Röthlingshöfer stoppte seine Parteifreunde. SPD-Mann Wilfried Marggraff, der vor fünf Jahren zum Ortsvorsteher gewählt wurde, schaffte es schnell, dass im Ortsbeirat Harmonie und eine gute Zusammenarbeit einkehrten. Auch konnte er viele Gimmeldinger zum ehrenamtlichen Engagement motivieren. Aus gesundheitlichen Gründen tritt er nicht an. Nur die CDU stellt mit der politischen Neueinsteigerin Claudia Albrecht eine Kandidatin. Nach fünf Jahren Planung wurde mit der Umgestaltung des Kirchplatzes begonnen. Auch der Schulhof soll umgestaltet werden. Ein Großprojekt wird die Sanierung der Meerspinnhalle. Das lange gewünschte Feuerwehrhaus ist dagegen nicht in Sicht. Die CDU hat im Ortsbeirat fünf Sitze, die SPD vier, FDP und FWG haben je zwei. Sie alle treten wieder an. 1894 Gimmeldinger sind wahlberechtigt, 90 davon zum ersten Mal. (ann)

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