Neustadt Marktständen geht das Essen aus

Placeholder-Image

Wenn auch genaue Zahlen nicht vorliegen: Der Deidesheimer Advent war an allen vier Wochenenden gut besucht. Und: „So einen Ansturm wie am Sonntag haben wir am vierten Wochenende noch nicht erlebt“, sagt Stefan Wemhoener von der Tourist Service GmbH.

Am Sonntagabend war sogar an mehreren Ständen nichts mehr zu essen zu bekommen. Normalerweise ist der Markt am vierten Adventswochenende eher etwas schwächer besucht als an den vorhergehenden. Autos haben bis an die Kreisel im Norden von Deidesheim geparkt, hat Wemhoener beobachtet. Fahrer aus Richtung Neustadt wurden bereits weit vor dem Ort davor gewarnt, dass es „keine Parkplätze in der Innenstadt“ gebe. So wurde unter anderem während des Advents die planierte Fläche neben der Weinstraße südlich von Deidesheim genutzt. Auch der zum Parkplatz umfunktionierte alte Sportplatz bei der Gesamtschule hat die Parksituation entlastet. Er wird künftig nicht mehr zur Verfügung stehen, wenn dort eine Bewegungsanlage der Dietmar-Hopp-Stiftung gebaut wird. Der Deidesheimer Advent entwickelt sich stark zum Selbstläufer. Überregional werde schon keine große Werbung mehr gemacht, sagt Wemhoener. Es würden auch keine Busunternehmen beworben. Die Veranstalter weisen hingegen darauf hin, dass sich die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfehle. Von Deidesheimer Advent profitieren laut Wemhoener auch die Gastronomie und Hotellerie in Deidesheim. Ohne vorherige Reservierung sei nur selten noch ein Platz in Restaurants zu bekommen. Die Hotels seien zumindest an den drei ersten Adventswochenende komplett ausgebucht gewesen. Positive Resonanz hat die Tourist GmbH auch zum Kunsthandwerk-Angebot bekommen. Kunsthandwerker zahlen in Deidesheim weniger Standgebühren als Betreiber von Imbiss- und Glühweinständen. Wer sein Kunsthandwerk vorführt, bekommt nochmals einen Rabatt. (ff)

x