Neustadt
Leichtathletik: Am Samstag Sommersportfest im Neustadter Stadion
Lothar Spilke, Ideengeber und Trainer des TV Gimmeldingen, informiert: „In der ersten Tageshälfte ist die maximale Anzahl von 150 Personen erreicht.“ Die Teilnehmer des ersten Blocks in der Altersklasse U16 müssen um 13 Uhr das Stadion verlassen und damit Platz machen für die Aktiven und die Sportler der Altersklasse U20.
Die Altersklasse U18 ist in beiden Tagesblöcken in verschiedenen Disziplinen am Start. Jedoch heißt es auch dort „Schichtende um 14.30 Uhr“, außer für die Altersklassenteilnehmer beim Stabhochsprung. Gemeldet sind laut Spilke für den ersten Block 97 Athleten, im zweiten Teil werden 50 Sportler antreten. Dazu kommen noch jeweils Kampfrichter, Trainer und Betreuer. Die Veranstaltung geht ohne Zuschauer über die Bühne.
Jeder bekommt eine Nummer
Laut dem Hygienekonzept werden an alle, die das Stadion betreten, Nummern vergeben, die beim Verlassen wieder abgegeben werden. Auf der Ausschreibung sind 14 Punkte mit genauen Anweisungen für die Anwesenden gelistet. So heißt es: „Jeder ist für das Einhalten der Hygienemaßnahmen verantwortlich.“ Dazu zählen das Desinfizieren der Hände, der Verzicht auf Abklatschen, Händeschütteln und Umarmungen. Die Kontaktdaten müssen auf einem Formular notiert werden.
Neben vielen Athleten der drei organisierenden Vereine nutzen auch Sportler des ABC Ludwigshafen wie die beiden Spitzensprinter Christian Kiemstedt und seine Teamkollegin Antonia Bauer die Möglichkeit, endlich wieder Wettkampfluft zu schnuppern. Vier Starts absolviert Mehrkämpfer Marvin Kastl (TV Gimmeldingen). Gleich 38 Meldungen haben die Athleten der TSG Neustadt in den verschiedenen Wettkämpfen abgegeben. Der LC Haßloch verzeichnet elf, der TV Gimmeldingen 30 Starts. Die Starterfelder sind Corona-bedingt klein gehalten.
Nur Zeitläufe
Eine weitere Besonderheit bei einem der ersten Freiluftsportfeste seit Beginn der Corona-Pandemie in der Pfalz sind in der Ausschreibung aufgezählt: „Auszeichnungen, also Siegerehrungen, entfallen. Die Laufwettbewerbe werden als Zeitläufe durchgeführt. Es gibt keine Finalläufe.“
Sehr strenge Regeln bestimmen auch die Wettkämpfe: So gelten Einbahnregelungen beim Aufwärmen. Die Probestarts und das Einstellen des Startblocks dürfen nur in der zugewiesenen Bahn erfolgen. Für das Ausmessen der Absprungdistanzen beim Weitsprung wird ein Maßband ausgelegt, das nicht berührt werden darf.
„Wir freuen uns, dass die Verwaltung uns das Sportfest genehmigt hat“, sagt Lothar Spilke. Überhaupt habe sich die Stadtverwaltung während er Pandemie den Leichtathleten gegenüber sehr großzügig gezeigt und schon früh Training ermöglicht.