Neustadt Lederle enttäuscht von „unterirdischer Leistung“

Placeholder-Image

Hassloch. Der vergangene Spieltag der Fußball-Bezirksliga Vorderpfalz verlief für die beiden Haßlocher Klubs nicht eben erfolgreich. Zu Buche schlugen zwei Niederlagen. Vor allem für den 1. FC 08 Haßloch geht es nun um Wiedergutmachung.

1:5 beim FSV Schifferstadt! Es war schon die zweite Niederlage mit fünf Gegentreffern, die der Aufsteiger in der noch jungen Saison kassierte. Für das 0:5 in Maxdorf machte 08-Trainer Christian Lederle in erster Linie die Rote Karte gegen Dominik Doll verantwortlich, doch diesmal standen die „Nullachter“ durchweg vollzählig auf dem Rasen. „Das war eine Leistung, die unterirdisch war“, urteilt Lederle, „wir sind fast überhaupt nicht in Zweikämpfe gekommen, ich war bitter enttäuscht.“ Warum das so war, dafür hat Lederle keine Erklärung. Der Trainer nahm seine Mannschaft noch einmal ins Gebet. Er sagt: „Wir dürfen so nicht auftreten, das war für alle, die uns nach Schifferstadt begleitet haben, eine Zumutung. Wenn wir nicht alle hundertprozentig bereit sind, können wir kein Spiel gewinnen. Wir brauchen immer wieder zuerst die Kompaktheit – das Spielerische kommt dann von alleine.“ Gast SV Gommersheim (Samstag, 16 Uhr), aus der Landesliga Ost als Tabellenletzter abgestiegen, ist besser in die Spielzeit gekommen: Die Elf von Trainer Mathias Basler belegt Platz vier. Mit identischer Zählerzahl rangiert der eine Position dahinter. Das 0:2 gegen den mit vier Erfolgen optimal gestarteten Primus BSC Oppau war gleichbedeutend mit der ersten Saisonniederlage. „Für uns ist das kein Beinbruch“, sagt Peter Schlegel, Sportlicher Leiter des VfB. „Im Vergleich zu sonst haben wir gegen den BSC gut ausgesehen, wir sind mit Sicherheit nicht schlechter besetzt als in der vergangenen Saison. Aber man hat gemerkt, dass die Oppauer Mannschaft schon drei Jahre zusammen ist.“ Jede Partie, sagt Schlegel, sei für die personell umstrukturierte VfB-Elf eine Herausforderung; Spiele, die man eben mal so leicht mitnehme, gebe es nicht. Das gelte auch für das Gastspiel beim gleichermaßen mit sieben Punkten ausgestatteten TuS Schaidt (Sonntag, 16 Uhr). Schlegel denkt mit Grausen an die Spiele der Vorsaison zurück: In Schaidt verlor der VfB mit 2:5, daheim kam er am vorletzten Spieltag nur zu einem 1:1. „Mit einem Dreier in diesem Spiel hätten wir nicht so lange zittern müssen“, entsinnt sich Schlegel der mentalen Pein des Abstiegskampfes. Die personellen Prämissen für das Duell am Sonntag sind nicht die besten: Patrick Heilmann weilt in Urlaub, Sebastian Pelgen heiratet am Samstag und hat die Mannschaft zur Feier geladen. Peter Schlegels Versuche, die Partie zu verlegen, scheiterten.

x