Neustadt Lederle, der Mahner

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Hassloch. Zusammen mit dem ASV Maxdorf stellt der 1. FC 08 Haßloch in der Fußball-Bezirksliga Vorderpfalz die einzige Mannschaft mit einer lupenreinen Bilanz. Vier Spiele, vier Siege – Glück allein kann das nicht sein.

„Natürlich ist das kein Zufall, das ist harte Arbeit“, sagt Trainer Christian Lederle. Postwendend gibt er allerdings den Warner und Erinnerer: „Wir werden, selbst wenn wir immer alles abrufen, wieder Spiele verlieren.“ Lederle räumt ein, dass seine Elf in dieser Tagen „gut drauf“ sei. Mit Ausnahme der Partie gegen die SG Steinfeld aber habe sie bislang keinen Kontrahenten über 90 Minuten derart dominiert, dass die Angelegenheit eindeutig gewesen sei. „Die Spiele waren allesamt offen und müssen richtig eingeordnet werden.“ Beim 3:2 am vergangenen Sonntag gegen Aufsteiger SV Ruchheim etwa habe man zur Pause 0:2 zurückgelegen, „wenn’s dumm läuft, bekommen wir ein Drittes.“ Die erste Halbzeit sei ein „mahnendes Beispiel“, welches es zu verinnerlichen gelte. Im Auswärtsspiel bei Südwest Ludwigshafen am Sonntag (15 Uhr) müssen die Sinne geschärft sein. Der Landesliga-Absteiger scheint sich mit seiner frisch formierten Equipe langsam in der neuen Umgebung zurechtzufinden, er gewann zweimal in Folge und schoss dabei acht Tore. Besonders hervorgetan hat sich Stürmer Geri Hasa, der mit acht Treffern insgesamt dem Maxdorfer Christian Jesberger (neun) dicht auf den Hacken ist. Der „Knipser“ des FC 08, Marc Hofmeister, wird fehlen, er genießt einen Urlaub. Andreas Ackermann pausiert weiterhin aufgrund einer Verletzung im Sprunggelenk, ebenso Fabian Metz (Bänderriss). André Hubach quält sich mit Leistenproblemen herum, die ein Mitwirken nicht zulassen. Nach dem Aus im Pokal wartet auf den VfB Haßloch eine Südpfalz-Woche, beginnend mit der Partie am Sonntag (18 Uhr) beim TuS Schaidt; es folgen der Vergleich am Mittwoch mit dem VTG Queichhambach und das Duell mit Fortuna Billigheim-Ingenheim. Gastgeber Schaidt ist schlecht in die Saison gestartet, neben Aufsteiger FV Heiligenstein die einzige Formation ohne Punkt. „Der Trainer hat gewechselt, sie hatten personellen Aderlass. Die Tendenz geht etwas nach unten“, sagt VfB-Coach Frank Lieberknecht mit Blick auf den Tabellenvierten der vergangenen Runde. Beim 0:0 gegen den SV Altdorf-Böbingen blieb der VfB erstmals in dieser Saison ohne Gegentreffer. An die gelungene Abwehrarbeit möchte Lieberknecht anknüpfen. Fakt zur Liga Dient die vergangene Spielzeit als Maßstab für die aktuelle Runde, hält Aufsteiger FV Heiligenstein schlechte Karten. Vor einem Jahr belegte der ESV Ludwigshafen, ebenfalls als Neuling, nach vier Begegnungen den letzten Platz – und tat dies auch am Ende. Der Meister dürfte auf dieser Basis ebenso feststehen. Nach vier Partien führte der BSC Oppau das Klassement an – und wurde unangefochten Primus der Branche Bezirksliga. Der ASV Maxdorf kann den Sekt schon mal kaltstellen ... (aboe)

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