Neustadt Landau: BUND: Rechnungshof soll B10-Pläne prüfen

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Der BUND Südpfalz fürchtet, dass der Ausbau der B 10 das Unesco-Prädikat „Biosphärenreservat Pfälzerwald“ gefärde. Außerdem gehen die Naturschützer hart ins Gericht mit den Verantwortlichen der Bürgerinitiative „Vier Spuren jetzt“. In der Stellungnahme heißt es: „Wie sicher kann das Unesco-Prädikat ,Biosphärenreservat Pfälzerwald’ noch gehalten werden, wenn man in der südwestlichen Pfalz den ,Rechtsstaat’ kühn als lästiges Hindernis für die brachiale Durchsetzung eines durchgängig autobahnbleichen Ausbaus der B 10 betrachtet?“ Aktueller Auslöser für diese „befremdlichen den Rechtsstaat aushöhlenden Überlegungen“ sei der bevorstehende Ausbauabschnitt Hinterweidenthal-Hauenstein, der ein „ökologisches und landschaftliches Herzstück des Biosphärenreservats“ mit unmittelbaren Nähe zum Kerngebiet „Quellgebiet der Wieslauter“ sei. Ob ein Verkehrsprojekt realisiert werden soll, sei früher von der Akzeptanz des Kosten-Nutzen-Verhältnisses abhängig gewesen. Dieses Prinzip scheint laut BUND bei der „extremen Kostenfalle Pfälzerwald-Autobahn“ außer Kraft gesetzt zu sein. Der Bundesrechnungshof solle sich endlich des Themas annehmen, fordert der BUND.

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