Neustadt Land-Magazin: Waffengeschäft: Chefin von Seibert angeklagt

Schon im Frühjahr 2014 durchsuchten Polizisten das Betriebsgelände der Lambrechter Metallbaufirma Seibert: Das alteingesessene Unternehmen soll einem in der Nähe lebenden Deutsch-Italiener Läufe zurechtgefräst haben, mit denen er bloße Böllerwaffen wieder scharf machen wollte. Nun hat die Staatsanwaltschaft deshalb die Seibert-Geschäftsführerin angeklagt. Bis zu einem Prozess will Ingrid Seibert-Hess zu den Vorwürfen schweigen. Sie hat aber schon einmal als Zeugin ausgesagt, als der Deutsch-Italiener im vergangenen Jahr in Frankenthal vor Gericht gestanden hat. Was Richter und Polizisten damals über die Unternehmerin sagten, steht heute auf der Südwest-Seite. (häm) Südwest Nach unserer gestrigen Berichterstattung über die Fußgängerzone am Deidesheimer Marktplatz haben sowohl Verbandsbürgermeister Theo Hoffmann als auch Stadtbürgermeister Manfred Dörr (beide CDU) darauf aufmerksam gemacht, dass sich die Situation bereits wieder geändert hat. Demnach hat der Stadtrat am 2. Februar in nicht-öffentlicher Sitzung die aktuelle Regelung moniert und die Erfahrungen mit der Neuregelung als negativ beschrieben. So werde die Beschilderung von den meisten Verkehrsteilnehmern ignoriert, und es gebe auch keine Kontrollen durch die Polizei. Der Rat habe sich deshalb dafür ausgesprochen, die dauerhafte Fußgängerzone wieder aufzuheben und nurmehr temporär an Wochenenden einzurichten. Dies auch, weil mit der Fußgängerzone ungewollte Verkehrsströme in anderen Bereichen von Deidesheim einhergingen. Für eine mögliche temporäre Fußgängerzone solle die Verwaltung bis zur nächsten Sitzung des Stadtrats am 8. März zudem ein Konzept erarbeiten, wie eine solche tatsächlich vom Verkehr freigehalten werden könne. Denkbar sind laut Hoffmann hier versenkbare Poller oder auch Schranken. (mko) Die Ursache für den Brand in der Klosterstraße in Esthal am Donnerstagabend ist weiterhin unklar. Der Brandsachverständiger, der gestern vor Ort war, schließt laut Polizei jedoch fahrlässige Brandstiftung nicht aus. Auslöser für die Flammen könnte demnach etwa eine achtlos weggeworfene Zigarette gewesen sein. Endgültig könne dies wegen der intensiven Brandzehrung aber wohl nicht mehr geklärt werden. Wie am Samstag berichtet, war in der Klosterstraße ein Wohnhaus samt Schuppen komplett in Flammen aufgegangen, zwei Bewohner mussten mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Den entstandenen Sachschaden bezifferte die Polizei gestern mit mindestens 200.000 Euro. (mko) Nach Jahren des Stillstands geht die Sanierung des Gartenhauses am Seniorenhaus der Arbeiterwohlfahrt (Awo) im Lambrechter Tal nun zügig voran. So wurden etwa das Dach neu gedeckt und eine neue Haustür bestellt, teilten die Verantwortlichen mit. Der Innenausbau soll folgen. Über den aktuellen Stand werden die Mitglieder des Awo-Fördervereins, der das Projekt mit 12.000 Euro unterstützt, am 17. März im Awo-Seniorenhaus informiert. (uno)