Neustadt Land-Magazin: Hoher Anteil an Briefwählern

Knapp zwei Wochen vor der Bundestagswahl am 24. September ist der Anteil der Briefwähler in den Verbandsgemeinden Deidesheim, Maikammer und Lambrecht hoch. Wie Oliver Götz, stellvertretender Fachbereichsleiter Organisation und Finanzen bei der Verbandsgemeindeverwaltung Deidesheim auf Anfrage mitteilt, haben sich von den 9466 Wahlberechtigten bereits 2738 für die Briefwahl entschieden: „14 Tage vor der Wahl haben wir damit das Niveau der Wahlen 2013 erreicht. Das lässt auf eine insgesamt hohe Wahlbeteiligung schließen“, sagt Götz. Ein ähnliches Bild ergibt sich in der Verbandsgemeinde Lambrecht, wo laut Andreas Rapp, Sachgebietsleiter Wahlen, 2719 von 9700 Wahlberechtigten Briefwahl beantragt haben: 2013 seien es 2594 von 9934 Wahlberechtigten gewesen, so Rapp. Auch in der Verbandsgemeinde Maikammer gibt es viele Briefwähler. „Wir haben jetzt schon 1600 Briefwahlunterlagen ausgestellt“, berichtet Andreas Reuter, büroleitender Beamter der dortigen Verbandsgemeindeverwaltung. „Das ist schon sehr viel.“ Bei der Bundestagswahl seien 6443 Menschen wahlberechtigt, bei der Wahl des neuen Verbandsgemeinde-Bürgermeisters 6697. Heute, Dienstag, um 19 Uhr wird der Ortsgemeinderat Forst zusammentreten und die Jahresrechnung 2016 beschließen sowie Bürgermeister und Beigeordneten entlasten. Weiteres Thema ist die erneute Vergabe der Gaskonzession. Der Rat hatte diese bereits im Juni an die Stadtwerke Deidesheim vergeben. Die Thüga Energienetze fordert nun aufgrund von „Rechtsverletzungen“ den ursprünglichen Beschluss aufzuheben und für die Thüga zu stimmen, da die Gesamtbewertung nun anders ausfalle. Hinter der Sportanlage sollen auf gemeindeeigenem Gelände zwei Tennisplätze errichtet werden, eine Bauvoranfrage liegt vor. Für die Wintermonate ist eine Traglufthalle vorgesehen. Ein gesondert gebautes Gartenhaus soll die Anlage abrunden. Die Benutzung der Toiletten und Umkleiden in der naheliegenden Felix-Christoph-Traberger-Halle werde erwünscht. Im öffentlichen Teil wird die Nachlese der Kerwe vom August besprochen. Wie die Feuerwehren Lindenberg und Lambrecht gestern mitteilten, wurden sie am Samstag um 1.20 Uhr zu einem Waldbrand in der Nähe eines Rettungspunkts im Pfälzerwald in Lambrecht gerufen. Die Stelle wurde anhand von Kartenmaterial schnell lokalisiert und von den Feuerwehren angefahren. Vor Ort konnte jedoch kein Brand festgestellt werden, weshalb der Anrufer nochmals kontaktiert wurde. Dieser teilte mit, dass er einen Flammenschein und Rauchentwicklung in der Nähe der Bergstraße in Lambrecht gesehen habe. Die Feuerwehr kontrollierte daraufhin auch dieses Gebiet und stellte vor Ort ein Lagerfeuer fest. Nach Rücksprache mit der Polizei wurde der Anwohner gebeten, das Feuer zu löschen, wobei die Feuerwehr half. Auf dem Rückweg ins Gerätehaus wurden die Wehrleute auf einen ausgelösten Rauchmelder in der Walther-Rathenau-Straße in Lambrecht aufmerksam gemacht. Das akustische Signal wurde in einem Mehrfamilienhaus geortet. In der betroffenen Wohnung meldete sich niemand, weshalb die Tür geöffnet wurde. In der Wohnung wurde eine schlafende Person vorgefunden, die sich Essen im Backofen zubereitet hatte und danach in Tiefschlaf gefallen war. Selbst der Rauchmelder bekam die Person nicht wach. Der Backofen wurde abgestellt. Die Freiwillige Feuerwehr St. Martin wurde laut gestriger Mitteilung am Sonntag um 11.35 Uhr von der Leistelle in Landau zur Tragehilfe für den Rettungsdienst im Bereich des Hochbergs alarmiert. Beim Steinernen Köppel war eine Gruppe von sieben Mountainbikern auf einem schmalen Wanderpfad unterwegs. Ein 40-jähriger Mitfahrer erkannte einen auf dem Pfad liegenden Stein zu spät und stürzte. Er verletzte sich dabei am Knie so schwer, dass er seine Fahrt nicht mehr fortsetzen konnte. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt trugen die Wehrleute den Verletzten etwa einen Kilometer weit über einen schmalen Pfad zum Schorlestumpen, wo er dem Rettungsdienst übergeben wurde. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht.