Neustadt Land-Magazin: Friedhofsgebühren werden erhöht

Die Friedhofsgebühren in Lambrecht werden um 25 Prozent erhöht, um 50 Prozent steigen die Gebühren für das Ausheben und Schließen von Gräbern bei Bestattungen freitags ab 12 Uhr und an Wochenenden. Das haben die Mitglieder des Lambrechter Stadtrats in ihrer jüngsten Sitzung gegen fünf Stimmen eines Teils der CDU-Ratsmitglieder beschlossen. In einer Sitzung des Hauptausschusses im November hatte sich auch die CDU für die Gebührenerhöhung ausgesprochen. Deshalb waren nun Bürgermeister Karl-Günter Müller (FWG) und SPD-Ratsmitglieder erstaunt, dass die CDU ihre Meinung geändert hat. Als Hauptgrund dafür, dass die Gebühren erhöht werden sollen, nannte Müller Probleme mit dem Boden. Wie mehrfach berichtet, ist der Boden auf großen Bereichen des Friedhofs so wasserhaltig, dass Leichen nicht verwesen können. Deshalb muss nach Angaben von Müller bei Erdbestattungen der Boden meist ausgetauscht werden. Pro Bestattung würden dabei zusätzliche Kosten von knapp 680 Euro anfallen. Um diese komplett abdecken zu können, müssten die Gebühren eigentlich noch stärker erhöht werden, so Müller. Wie er berichtete, gab es beim Friedhof im Jahr 2015 ein Defizit von rund 15.700 Euro. Irmgard Karrer (CDU) wollte eine genaue Kalkulation für die Anhebung der Gebühren. „Die pauschale Erhöhung erscheint uns zu hoch“, so Karrer. Carsten Schindler (CDU) regte an, einer Gebührenerhöhung zuzustimmen, wenn nach zwei Jahren eine Überprüfung erfolge, ob die Anhebung angebracht war. Obwohl dieser Passus in den Beschluss aufgenommen wurde, stimmten von der CDU nur Schindler und Klaus Nowotny den neuen Friedhofsgebühren zu. Wie die Polizei in Edenkoben gestern mitteilte, ereignete sich am Dienstag gegen 6.30 Uhr ein Wildunfall, als der 53-jährige Fahrer eines Opel Frontera auf der Landesstraße 516 von Maikammer kommend kurz vor dem Ortseingang Edenkoben mit einem Wildschwein kollidierte. Durch den Zusammenstoß entstand Sachschaden in Höhe von rund 1500 Euro. Noch bis Mittwoch, 3. Januar, werden in den Gemeinden Elmstein, Esthal, Frankeneck und Neidenfels die Wasserzähler abgelesen. Die Verbandsgemeindewerke Lambrecht bitten darum, dem Ableser ungehinderten Zugang zu den Zählern zu ermöglichen. Die beauftragten Ableser können sich ausweisen. Treffen die Ableser bei einem zweiten Ableseversuch die Hausbewohner nicht an, wird eine Benachrichtigung hinterlassen. Der Zählerstand ist dann selbst abzulesen, die Benachrichtigung auszufüllen und an die Verbandsgemeindewerke zu schicken. Nicht abgelesene oder gemeldete Zählerstände führen dazu, dass der Jahresverbrauch geschätzt wird.