Neustadt Land-Magazin: Alla-hopp-Anlage wird mit Aktionen eröffnet

Als elfte von insgesamt 19 „Alla-hopp-Anlagen“ wird die Anlage in Edenkoben ihrer Bestimmung übergeben. Auf dem Gelände der ehemaligen Triefenbachanlage wurde auf einem rund 13.000 Quadratmeter großen Areal in siebenmonatiger Bauzeit die nächste Bewegungs- und Begegnungsanlage in der Metropolregion Rhein-Neckar errichtet. Die „Alla-hopp-Anlage“ wird am Freitag, 16. September, mit einem bunten Bühnenprogramm und vielen Aktionen auf dem Gelände eingeweiht. Die offizielle Übergabe seitens der Dietmar-Hopp-Stiftung an die Stadt Edenkoben wird um 16 Uhr auf der Bühne vollzogen. Damit steht die Anlage offiziell für Jung und Alt zur Verfügung. Trampolinhügel, Kletterturm mit Rutsche, Parcoursanlage und viele weitere Elemente wecken die Abenteuer- und Spielfreude der Kinder. Erwachsene können den Bewegungsparcours erkunden. Die aktuelle Haushaltslage der Gemeinde Ruppertsberg zum Monatsende August dieses Jahres erfordert keinen Nachtragshaushalt. Das Ergebnis mit einem Kassenbestand von 233.000 Euro wurde im Gemeinderat als „erfreulich“ bezeichnet. Dennoch leide Ruppertsberg an einem „strukturellen Defizit“, meinte Bürgermeisterin Ursula Knoll. Die Einnahmen aus Einkommens- und Gewerbesteuer liegen laut Verwaltung jeweils 30.000 Euro über dem Planansatz, der somit zu 63 Prozent erfüllt sei. Die höheren Steuereinnahmen werden sich positiv auf das Jahr 2017 auswirken. Eine Baumaßnahme für einen kleinen Kreisel „Im Wassergraben“ über 20.000 Euro wird im nächsten Jahr umgesetzt. Im Haushalt eingestellt waren 236.000 Euro für den Ausbau der Franz-Fluch-Straße sowie ein Kredit über 127.800 Euro. Dieser Kredit wird voraussichtlich in 2016 nicht in voller Höhe in Anspruch genommen werden, ist aber planungstechnisch notwendig. Nach bisherigem Stand werden die Ausbaukosten für die Franz-Fluch-Straße knapp 300.000 Euro betragen. Die Jahresrechnung der Gemeinde Ruppertsberg für 2015 ist nach Prüfung durch den Rechnungsprüfungsausschuss vom Ortsgemeinderat einstimmig beschlossen worden. Bürgermeister und Beigeordnete von Orts- und Verbandsgemeinde sind entlastet worden. Die Jahresrechnung 2015 zeigt einen Fehlbedarf von gut 420.000 Euro im Ergebnishaushalt und von 56.000 Euro in der Finanzrechnung auf. Die Gemeinde hatte eine geringe Investitionsrate zu verzeichnen: Gegenüber der ursprünglichen Planung mit einem Überschuss von 94.000 Euro schließt das Jahr mit einem Überschuss im Investitionsbereich von 82.000 Euro ab, eine Kreditaufnahme war nicht erforderlich. Investiert wurden lediglich 17.000 Euro. Den Ausbau der Obergasse mit Ausbaukosten von 325.000 Euro hat vollständig die Stadt Deidesheim finanziert. Für den Ausbau von Gemeindestraßen fließen jährlich 90.000 Euro an wiederkehrenden Beiträgen in den Haushalt. Die Gemeinde kann auf einen positiven Kassenbestand von 455.000 Euro blicken und ist nach Tilgung von Investitionskrediten schuldenfrei. Das Eigenkapital beträgt 6,1 Millionen Euro. Ortsbürgermeisterin Ursula Knoll meinte, man habe sparsam gewirtschaftet. Eine Spende von 500 Euro erhielt das Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen vom Team von „Schellers Schorle to go“. Am Erlebnistag Deutsche Weinstraße gingen am Ausschank in Forst 50 Cent je verkaufter Schorle in die Spendenkasse. Das Team um Familie Scheller, Claus-Peter Fuchs, Christine Hornberger (mit Kindern) und Christian Scherrer habe den Scheck über 500 Euro jetzt überreicht, teilte Ralf Scheller mit. |ff