Neustadt Kultur-Magazin: Stadt lädt zum ersten Neustadter Kulturforum

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. Wie ist die Lage der Kultur in Neustadt? Was fehlt? Was ist verbesserungswürdig? Wie ließen sich notwendige Veränderungen am besten realisieren? Das sind Fragen, mit denen sich das „1. Neustadter Kulturforum“ am Dienstag, 17. März, von 18 Uhr bis 21.30 Uhr unter Leitung des Kulturdezernenten Bürgermeister Ingo Röthlingshöfer (CDU) in der Aula des Leibniz-Gymnasiums beschäftigen soll. Die Veranstaltung richte sich nicht nur an Kulturschaffende, sondern an alle kulturinteressierten Bürgerinnen und Bürger, biete also allen, die sich dazu berufen fühlen, „die Gelegenheit, sich mit kreativen Impulsen und Ansätzen in die Fortentwicklung der kommunalen Kulturlandschaft einzubinden“, so Röthlingshöfer. „Gerade dieses sehe ich als Gemeinschaftsaufgabe zwischen Kulturakteuren, Kulturnutzern, Politik und Verwaltung an.“ Das Ziel sei vor allem , „eine aktuelle Statusanalyse über die Situation der Kultur in unserer Stadt zu gewinnen“. Die Veranstaltung ist öffentlich, das Kulturamt bittet allerdings bis spätestens 2. März um Anmeldung unter heike.endl@stadt-nw.de. (hpö) . Bis Mittwoch war die Ausstellung „Das verdächtige Saxophon“ noch im Gemeindesaal der Jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz in Speyer zu sehen, ab kommenden Mittwoch wird sie nun für zwei Wochen vom Neustadter Herz-Jesu-Kloster beherbergt. Es handelt sich dabei um eine kommentierten Rekonstruktion der NS-Schau „Entartete Musik“, die im Mai 1938 bei den „Reichsmusiktagen“ in Düsseldorf gezeigt wurde, um – ganz wie das bekanntere Münchner Pendant im Bereich der bildenden Kunst – auch in der Musik angeblich „Undeutsches“ an den Pranger zu stellen und jüdische Operetten und Schlagerkomponisten, atonale Werke und den Jazz als „artfremd“ zu diffamieren. Sie war Ausgangspunkt einer beispiellosen Kampagne gegen missliebige Musiker: Aufführungs- und Berufsverbote waren der Anfang, Verfolgung, Deportation und Ermordung vieler, die nicht rechtzeitig fliehen konnten, das Ende. Träger der Wanderausstellung, die neben Schautafeln auch Tonbeispiele bietet, sind die „Stiftung Berliner Philharmoniker“ und die Tonhalle Düsseldorf. Die Schau wird am Mittwoch, 18. Februar, 17 Uhr, im Foyer des Klosters eröffnet und läuft bis 4. März. (hpö)

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