Neustadt Kultur-Magazin: „Entre deux mers“ im Herrenhof Mußbach

. Ziemlich genau ein Jahr nach dem ersten Auftritt gibt es am kommenden Sonntag, 4. Oktober, um 18 Uhr im Festsaal des Mußbacher Herrenhofs eine Wiederbegegnung mit dem Bissersheimer Cellisten Burkard Maria Weber und seinem Crossover-Projekt „Entre deux mers“. „Ein musikalischer Brückenschlag zwischen den Stilen“ ist das Konzert überschrieben, das die „eingefahrenen“ Abgrenzungen zwischen E- und U-Musik, ernsthaften und unterhaltsamen Genres durchbrechen und aufzeigen will, wie verschiedenartige Musikstile, die oft als Gegensätze empfunden werden, miteinander in Verbindung treten. Webers Symbol für diese Begegnung ist das Land zwischen zwei Wassern, eben „entre deux mers“, wobei Wasser für den Ursprung alles Lebendigen steht, und damit auch für die Kreativität. Das fünfköpfige Ensemble „Celloland“ mit Burkard Maria Weber an der Spitze will unter dem Motto „Joseph Haydn trifft auf Jimi Hendrix“ aus beiden Wassern schöpfen. Weber, als klassischer Cellist ausgebildet, spielt neben dem Konzert-Cello das elektronische Cello, und zu seinem Repertoire zählen klassische und Avantgarde-Werke ebenso wie die eines Jimi Hendrix oder von Pink Floyd. Er spielt sowohl solo als mit seinem Ensemble. Kerstin Bachtler, SWR-Moderatorin und Schauspielerin, liest dazu ausgesuchte Texte, die ebenfalls dazu beitragen sollen, Kunst nicht in zeitliche Kategorien einzuteilen, sondern als zeitlosen Ausdruck von Emotionen in Dialog treten zu lassen. Zu dem Konzertprojekt gehört auch wieder ein Kompositionskurs für Kinder und Jugendliche, dessen Ergebnis auch vorgeführt wird. Karten (12 Euro) in der Papierschatulle Mußbach (06321/60360) (adö)