Neustadt Kritik am Wasserpreis

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Die Freien Wähler im Ortsbeirat von Duttweiler fordern von den Stadtwerken für den Ort einen Nachlass beim Wasserpreis. Udo Scheid begründete den Antrag mit dem viel höherer Härtegrad des Wasser in Duttweiler von 11,9 statt 5,9 in der Innenstadt. Da deshalb Maschinen in Duttweiler schneller verkalken würden, hätten die dortigen Bürger höhere Energie- und Anschaffungskosten. „Wir bekommen schlechtere Qualität und zahlen den gleichen Preis. Das ist nicht in Ordnung“, erklärte Scheid. Ortsvorsteher Gerhard Syring-Lingenfelder kündigte an, mit den Stadtwerken ein Gespräch zu führen. Das Wasser für Duttweiler kaufen die Stadtwerke von den Gemeindewerken Haßloch. Die Kernstadt und die übrigen Ortsteile werden über Brunnen im Lambrechter Tal und vor allem im Ordenswald versorgt. Stadtwerke-Geschäftsführer Holger Mück hat kein Verständnis für die Forderung. Die Wasserqualität schwanke im Netz immer. Umgerechnet auf den Härtebereich habe Neustadt den Wert 1, Duttweiler mit 2 immer noch die zweitbeste Klassifizierung. Das Wasser entspreche stets der Trinkwasserrichtlinie und erfülle die gesetzlichen Vorgaben. „Wir können doch da keine Preisunterschiede machen. Sollen die Hambacher etwa mehr zahlen, weil wir das Wasser zuvor den Berg hochpumpen müssen“, ärgert er sich über den Antrag und kündigt an, die Forderung abzulehnen. (wkr)

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