Neustadt Kreishandwerker: Überhaupt keine Angst vor Neuland

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Ludwigshafen. Seit 20 Jahren bilden Rainer Lunk als Geschäftsführer und Hans Ziegle als Kreishandwerksmeister die Spitze der Kreishandwerkerschaft Vorderpfalz. „Der Start war holprig“, räumen sie ein, „aber mit rund 4000 Betrieben und 50 Mitarbeitern sind wir jetzt gut aufgestellt.“

Vor 20 Jahren war es ein echter Kaltstart. Ziegle erinnert sich: „Wir hatten wenig auf der hohen Kante und einen Investitionsstau im heutigen Dienstleistungszentrum.“ Rund 1000 Betriebe waren Mitglied der Kammer, die aber nur sechs Personen beschäftigte. „Außer dem Auszubildenden ist niemand geblieben“, so Ziegle. „Für mich war es keine Frage, dass ich Verantwortung übernehmen muss“, sagt der heute 63-jährige Inhaber einer Dienstleister-Unternehmensgruppe. Die wichtigste Personalentscheidung traf er gleich zu Beginn und holte den stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Kaiserslautern-Donnersberg, Rainer Lunk, nach Ludwigshafen. „Wir hatten dieselben Vorstellungen“, sagt Lunk im Rückblick. „Außerdem war er für neue Ideen aufgeschlossen.“ Der stellvertretende Kreishandwerksmeister und Innungsmeister des Fleischerhandwerks Heinz-Werner Süss findet dafür klare Worte: „Die Konstellation ist ein Glücksfall für unsere Organisation.“ Aber: „Wir haben ein Ablaufdatum“, sagt Lunk. Anders als der Ehrenamtler Ziegle ist er hauptamtlicher Geschäftsführer und damit an Altersgrenzen gebunden. Ende 2017 soll für beide Schluss sein. (env)

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