Neustadt Kooperation, wo immer sie passt

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Das Team ist komplett. Drei Frauen kümmern sich um den Tourismus in der Gemeinde Maikammer, darüber hinaus aber auch um den Verein Südliche Weinstraße Maikammer mit Mitgliedern auch in Kirrweiler und St. Martin. Leiterin ist Maria Bergold seit 1. Oktober. Neu ist auch Sabine Althaus, bereits zwölf Jahre Erfahrung in dem Büro hat hingegen Barbara Folz.

Erfolgreich ist das Bewerbungsverfahren der Gemeinde Maikammer für die Aufnahme in Cittaslow, die „internationale Vereinigung der lebenswerten Städte“, gewesen (Die RHEINPFALZ hat am 12. November berichtet). Die Unterlagen für diese Bewerbung vorzubereiten, war die erste große Aufgabe, die Maria Bergold an ihrer neue Arbeitsstelle zu erledigen hatte. Die Gemeinde Maikammer erhofft sich durch die Mitgliedschaft überregionale Werbung, sieht aber auch ein Leitbild für die Gemeinde, die sich nachhaltig entwickeln und dabei ihre regionalen Besonderheiten erhalten will. Im Ortsgemeinderat Maikammer haben sich die beiden Neuen bereits vorgestellt. Maria Bergold war bis zu ihrem Wechsel an die Weinstraße Touristik-Mitarbeiterin der Verbandsgemeinde Lambrecht. Sie hat eine Ausbildung als Hotelfachfrau wie als Betriebswirtin für Tourismus. Sie war unter anderem am Entstehen des Mountainbikeparks Pfälzerwald maßgeblich beteiligt und hat große Mountainbikeveranstaltungen mit organisiert. Jetzt wird ihr Arbeitsgebiet zwar immer noch mit dem Wald, aber doch überwiegend mit der Weinregion zu tun haben, was Bergold, die aus Wachenheim stammt, keineswegs fremd ist. Sabine Althaus kommt ebenfalls aus dem Hotelfach und hat bisher im Haus „Zur Krone“ im Hayna gearbeitet. Sie teilt sich nun eine Stelle mit Barara Folz. Im Tourismus gibt es keine Grenzen: Diese Erkenntnis teilt Maria Bergold mit dem Vorsitzenden des Vereins Südliche Weinstraße Maikammer, Bürgermeister Karl Schäfer. Wenn es passe, wolle sie „mit den Nachbargemeinden zusammenarbeiten, egal in welche Richtung“, hat sie auf Fragen aus dem Gemeinderat gesagt, und sieht sich offen sowohl gegenüber den Nachbarn an der Südlichen Weinstraße als auch an der Mittelhaardt. Schließlich liegt Neustadt direkt nebenan, und auch in der Stadt hat sie neun Jahre in der Tourist, Kongress und Saalbau GmbH gearbeitet. Nachdem Maikammer als Mitglied bei Cittaslow aufgenommen ist, rücken wohl auch Maikammer und Deidesheim, bisher einziges rheinland-pfälzisches Mitglied der Städtevereinigung, näher zusammen. Mit Kirrweiler und St. Martin werde es weiter viele Beziehungen geben, wenn auch die beiden Nachbargemeinden sich auf eigene Stärken besinnen und neue Wege im Tourismus gehen wollen. Der Verein Südliche Weinstraße ist aber nach wie vor eine starke touristische Klammer zwischen den drei Orten der Verbandsgemeinden, wie Karl Schäfer betont: Immer noch seien 50 Mitglieder aus St. Martin darin vertreten, die Kirrweilerer Mitglieder seien nach wie vor dabei. Von Maikammer aus werden die Tourismus-Mitarbeiterinnen die Mitglieder als erste anfragen, wenn es darum geht, Gäste zu vermitteln, danach auch anderswo. Zuständig sind die drei Frauen im Büro für Tourismus auch für große Veranstaltungen in Maikammer wie den Gartenmarkt oder das Maifest. Und sie werden auch das Kulturprogramm von Maikammer mit verwalten. Wohin die Marschrichtung geht, darin sind sich Schäfer und Bergold einig: Vor allem auf die Qualität, weniger auf die Quantität kommt es im Tourismus an. Bergold ist eingestiegen zu einer Zeit, in der an der Weinstraße Hochsaison ist. „Alles ausgebucht“, meldete sie damals dem Gemeinderat. Nicht nur die Gästehäuser und Hotels, auch die Wohnmobilstellplätze waren im Oktober belegt. |ff

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