Neustadt Kooperation mit Schulen ausbauen

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Neustadt. In seiner jüngsten Sitzung blickte der Kulturausschuss auf „Kultur am Bach“ zurück und zog ein Resümee für die gerade abgelaufenen Spielsaison 2014/15.

Als „rundum gelungene Veranstaltung“ bezeichnete Kulturamtsleiter Wolfgang Dinges „Kultur am Bach“. Die eigentlich eher als Durchgangsstraße angesehene Wallgasse sei sehr gut angenommen worden. Er habe viele positive Rückmeldungen erhalten, was geradezu „nach einer Wiederholung schreit“. Er bezeichnete die Veranstaltung zudem als ein „Schmuckstück mit Potenzial“. Bürgermeister und Kulturdezernent Ingo Röthlingshöfer (CDU) erklärte, dass angedacht sei, die „Kultur am Bach“ alle zwei Jahre auf die Beine zu stellen. Als Problem sah er die Hitze an, die während des Festes Künstlern und Besuchern zugesetzt habe. Er sprach sich dafür aus, dass die nächste Auflage – statt wie jüngst bereits um 21.30 Uhr – weiter in den Abend hineingezogen werde. „Das ist aufgrund der überschaubaren Zahl an Anwohnern einfacher als beispielsweise in der Altstadt“, sagte Röthlingshöfer. Einige Besucher seien bei der Premiere über das frühe Ende überrascht gewesen. Er sehe einen Bedarf an einem Ausbau der abendlichen Unterhaltung. Er wünscht sich mehr Programm und Angebot bei einer Neuauflage, auch eine Veranstaltung auf der Bühne bereits am Freitag sei möglich. Auch hier bezeichnete Röthlingshöfer die „Beeinträchtigungen des Umfelds als gering“. Margarete Hoffmann (FWG) kritisierte die Enge in der Wallgasse gerade im Bereich des Zauns an der Schubert-Schule, an dem die Künstler eigene Arbeiten vorgestellt hatten. Sie wünscht sich, dass bei der nächsten Veranstaltung mehrere Elemente des Zauns abgenommen werden, um so mehr Platz zu schaffen. Dinges blickte danach auf die abgelaufene Spielsaison der Kulturabteilung zurück. „Bei der Reihe der Kurpfalzkonzerte verzeichnen wir abermals einen Anstieg an Besuchern und somit einen neuen Rekord“, erklärte der Kulturamtschef. 4524 Besucher hatte die Musikreihe in der jüngsten Saison besucht (2013/14: 4309). Bei den Sonderveranstaltungen dagegen gehen die Zahlen zurück: Nachdem 2013/14 noch fast 13.000 Menschen die Aufführungen gesehen hatten, waren es 2014/15 nur noch annähernd 10.000. Eine Erklärung hat Dinges nicht. Der Ausschuss war sich einig, dass die Besucherzahlen von der Attraktivität der Sonderveranstaltungen abhängen. Bei den Abonnement-Besuchen ist ein leichter Rückgang von 8588 (2013/14) auf 8187 (2014/15) zu verzeichnen. Röthlingshöfer sprach sich gemeinsam mit den Ausschussmitgliedern dafür aus, wieder mehr an den Schulen zu werben und die Kooperation zu verbessern. Er könne sich zudem ein günstigeren Eintrittspreis für Schulklassen vorstellen. Der Bürgermeister sieht keine Defizite in den kulturellen Angeboten der Stadt. Auch für Jugendliche sei in Neustadt etwas geboten. (jmr)

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