Neustadt Kontakte zwischen Jung und Alt

Schulkinder und Senioren spielen Ball, während Projektinitiatorin Hildegard Gans (Mitte) zuschaut.
Schulkinder und Senioren spielen Ball, während Projektinitiatorin Hildegard Gans (Mitte) zuschaut.

Unter dem Motto „Beide Hände reich’ ich dir“ hat Hildegard Gans während ihrer Ausbildung zur Erzieherin ein Projekt zwischen dem Altenzentrum St. Elisabeth und dem katholischen Kindergarten St. Hildegard in Deidesheim auf die Beine gestellt. Ihr Ziel: zwei Generationen zusammenbringen.

Das Projekt startete im September 2017 damit, dass die Kinder des St. Hildegard Kindergartens in Deidesheim ihre Großeltern zu ausgesuchten Nachmittagen in den Kindergarten mitnehmen konnten. Die Omas und Opas haben Geschichten erzählt, Plätzchen gebacken, und sich mit den Vorschulkindern unterhalten. Beim jüngsten Generationentreff der älteren Generation war auch die Kindergartengruppe dabei. „Anfangs fiel es den Kinder schwer, Anschluss zu den Senioren zu finden. Doch nach und nach erkannten die einen oder anderen ein paar bekannte Gesichter und haben sich einfach dazu gesetzt“, erzählt Hildegard Gans, die drei Jahre lang berufsbegleitend die Ausbildung zur Erzieherin absolvierte. Dadurch seien erste Kontakte zwischen Alt und Jung entstanden. Um das Ganze nicht im Sande verlaufen zu lassen, organisierte die Erzieherin monatliche Treffen mit einer festen Projektgruppe. Es waren jeweils sieben Kinder im Alter zwischen sechs und sieben Jahren sowie sieben Bewohner des Altenzentrums St. Elisabeth dabei, die paarweise zusammen gespielt, gebastelt und gesungen haben. „Das Projekt hat gezeigt, dass es viele Parallelen zwischen Jung und Alt gibt und dass sich die Generationen immer wieder ergänzen“, so Gans. Außerdem hätten die über 20 Treffen dazu geführt, dass die sozial-emotionale Kompetenz gefördert worden sei. Über die generationenübergreifende Aktivitäten hätten sich Beziehungen entwickelt.

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