Neustadt Kommentar: Thema ist nicht erledigt

Nach der Diskussion um die Kosten für den Ausbau der Ursulastraße
sollte die Debatte um wiederkehrende Beiträge intensiviert werden.
Für die Anwohner der Ursulastraße in Diedesfeld ist es natürlich ein Schock, dass sie nun über 50 Prozent mehr für den Ausbau bezahlen müssen, als ursprünglich gedacht. Aber die Maßnahme erneut zu verschieben, war jetzt keine Option mehr. Erstens wäre die Sache in ein paar Jahren sehr wahrscheinlich noch teurer geworden. Und zweitens muss sich die Stadt an die gesetzlichen Fristen halten und nun den Zuschlag erteilen. In der Diskussion gestern Abend im Stadtrat fiel immer wieder der fast schon magische Begriff „wiederkehrende Beiträge“. Soll heißen: Alle Eigentümer zahlen monatlich ein bisschen was, statt auf einmal einen großen Batzen, wenn „ihre“ Straße saniert wird. In Neustadt mit seinen Weindörfern ist eine solche Regelung nicht einfach. Dennoch sollte sie intensiv geprüft und zumindest dort umgesetzt werden, wo sie machbar ist.