Neustadt Kommentar: Gegenwind

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Die Willkomm wird zum unbequemen Mahner.

Die Stadt muss die Parkhaus-Pläne endlich anpacken.

Wirtschaftspolitik hat viel mit Psychologie zu tun. Stimmung und Klima sind wichtige Faktoren, ob Unternehmer nach Neustadt kommen oder von Neustadt wegziehen. Im Moment reden Willkomm und Stadt wieder mehr übereinander statt miteinander. Das ist nicht gut für die Stadt. Und wird wenig zu einer Imageverbesserung beitragen, die so bitter nötig wäre. Der neue Willkomm-Vorstand mit dem CDU-Mitglied Stephan Solomon und dem SPD-Mitglied Andreas Böhringer hat sich erst zurückgehalten, die Situation analysiert und spricht nun überaus deutliche Worte. Auch wenn der Verein der Händler und Immobilienbesitzer sicherlich manchmal überzieht, darf sein großes Engagement nicht klein geredet werden. Oberbürgermeister Hans Georg Löfflers Rechnung, den Gewerbeverein mit seinen mittlerweile 160 Mitgliedern mit Worten und auch Geld ruhig zu stellen, geht nicht mehr auf, wenn keine Taten folgen. Die Jamaika-Koalition muss ganz schnell die Parkhaus-Pläne konkretisieren, sonst bricht ein Sturm der Entrüstung los. Der Gegenwind wird bis zur Oberbürgermeisterwahl 2017 nicht verzogen sein, wer auch immer antritt.

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