Neustadt Kommentar: Bildung ohne großen Stellenwert

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Seit Wochen ist der Wunsch des Kollegiums der Realschule plus, sich in eine Gesamtschule umzuwandeln, bekannt. Und was sagt die Schuldezernentin Waltraud Blarr dazu? Sie kündigt Gespräche an und will eine Beratungsgesellschaft einschalten. Und sie legt ein Papier vor, dass keinerlei neue Erkenntnisse enthält und noch von ihrem Vorgänger Ingo Röthlingshöfer stammen könnte. Ein schwacher Auftritt der grünen Schuldezernentin war das gestern. Dass sie dafür noch von ihrem Parteifreund Kurt Werner gelobt wurde, war dann nur noch Realsatire. Seit sieben Monaten ist Blarr im Amt. Da darf der Bürger mehr erwarten. Oder rächt sich nun, dass das Schuldezernat zum Spielball des Parteienklüngels wurde und auf Betreiben der FDP nur noch von einer ehrenamtlichen Beigeordneten geleitet wird? CDU und FDP legten darüber gestern den Mantel des Schweigens. Allerorten wird die Bedeutung der Bildungspolitik betont. In Neustadt scheint sie derzeit einen geringen Stellenwert zu haben.

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