Neustadt Kirchengemeinde blickt zurück

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Am kommenden Sonntag, 12. Juli, wird in Deidesheim die neu aufgelegte „Geschichte der protestantischen Kirchengemeinde Deidesheim“ vorgestellt.

Beim „Weedgassenfest“ der Protestantischen Kirchengemeinde wird nach dem Gottesdienst um 14 Uhr die von dem Deidesheimer Heimatforscher Berthold Schnabel erstellte Neuauflage präsentiert. Nachdem das bisherige einzigartige Werk mittlerweile vergriffen war, auch nicht mehr den aktuellen Stand widerspiegelte, hatte das Presbyterium die Neuauflage dieses Buches beschlossen. Das Buch enthält Einblicke in die Vergangenheit der Protestanten von Deidesheim, von den Anfängen bis zur Gegenwart, einschließlich der Baugeschichte von Kirche und Gemeindehaus. Die protestantische Gemeinde Deidesheim hat zahlreiche Höhen und Tiefen erlebt. Endlich erreichte die Kirchengemeinde Deidesheim im Jahre 1988 ihr Ziel: Laut Beschluss des Landeskirchenrates wurde für die Kirchengemeinde Deidesheim eine eigene Pfarrstelle, mit der Bezeichnung „Pfarramt“ eingerichtet. Erster protestantischer Pfarrer Deidesheims war Heinrich Reuther. Ihm folgte von 1995 bis 2007 Wolfgang Möller. Seit 2008 hat Hans-Peter Jung die Pfarrstelle in Deidesheim inne. Dieses neue Nachschlagewerk der protestantischen Kirchengemeinde enthält nicht nur kirchliche, sondern immer wieder auch weltliche Ereignisse von großer Bedeutung. Von besonderer Bedeutung ist der Beitrag „Eine Scheune wird zum Gotteshaus“, die Errichtung der protestantischen Kirche, samt Fertigstellung mit Einweihungsfeierlichkeiten und Festzug, an welchem sich viele Katholiken beteiligten. Ebenso werden die Errichtung des Kirchturmes, die Geschichten über die Glocken, der Orgel, Turmuhr, des Taufsteins und weiteren Bauten geschildert. Der Protestantischen Gemeinde gehören nunmehr 1938 Gemeindemitglieder an. Davon leben 957 in Deidesheim, 253 in Forst, 416 in Niederkirchen und 305 in Ruppertsberg. Pfarrer Hans-Peter Jung würdigte die Gestaltung dieses neuen Geschichtsbuches. Besonderer Dank galt dem Verfasser Berthold Schnabel für seine mühevolle Arbeit, ebenso Monika und Professor Hilmar Ehrlich für die aufwendige redaktionelle Begleitung. Und nicht zuletzt sei ohne die zahlreichen Sponsoren die Drucklegung dieses Erinnerungswerkes nicht möglich gewesen. Das Buch ist beim Weedgassenfest am kommenden Sonntag erhältlich. (rr)

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