Deidesheim Keramiksymposium „Intonation“ wandert in den Herbst

Eine Woche lang in Ruhe gemeinsam mit anderen Keramikkünstlern in Deidesheim arbeiten, so wie hier der Ungar Simon Zsolt Jozsef
Eine Woche lang in Ruhe gemeinsam mit anderen Keramikkünstlern in Deidesheim arbeiten, so wie hier der Ungar Simon Zsolt Jozsef 2017 im Atelier von Friederike Zeit – dieses Grundkonzept der »Intonation« soll 2021 wieder Wirklichkeit werden, allerdings nicht wie gewohnt im Frühjahr, sondern im Oktober.

Es wird nichts in diesem Frühjahr mit dem Deidesheimer Keramikkunst-Symposium „Intonation“: Nachdem schon das traditionelle Datum im März nicht zu halten war, sind inzwischen auch die Vorbereitungen für den Ersatztermin im Mai längst Makulatur. Doch aufgeben gilt nicht – jetzt plant die Keramikkünstlerin und Organisatorin Friederike Zeit die 17. Auflage des Künstlertreffens von 15. bis 24. Oktober. „Es ist keine ganz leichte Aufgabe, ein Event wie dieses Symposium umzulegen“, sagt sie, doch alle Künstler hätten sich auf die Verlegung eingelassen. Die „Intonation“ wandert damit erstmals in den Herbst und soll dann, sofern die Lage es zulässt, in gewohnter Form im Atelier Zeit und in der ehemaligen Synagoge stattfinden. Eingeladen sind diesmal der Spanier Julen Ussia, die Belgierin Reinhilde van Gierken, die in Deutschland lebende Koreanerin Hyunjin Kim, der Engländer Dylon Bowen und die Ukrainerin Janina Myronova. Bereits zuvor, von 10. bis 26. September, plant Friederike Zeit an den gleichen beiden Orten zudem eine große Gemeinschaftsausstellung der „Gruppe 83“, einer Vereinigung, die die deutschen Mitglieder der „Académie Internationale de la Ceramique“ (AIC) vereint und zu der auch Zeit selbst und ihr Ehemann Svein Narum gehören.

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