Neustadt Keine Grenzen für die Phantasie – die „6. Art imaginär“ im Herrenhof

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Es ist wieder soweit: Seit 2007 verwandelt sich der Mußbacher Herrenhof alle zwei Jahre im Frühherbst zu einem Zentrum der phantastischen Kunst, nach Angaben der Macher um den Künstler Otfried H. Culmann sogar zur größten Veranstaltung ihrer Art in ganz Europa. Bei der „6. Art imaginär“, die morgen eröffnet wird, sind Werke von 60 Künstlerinnen und Künstlern aus Deutschland und seinen Nachbarländern zu sehen. Einen Schwerpunkt bildet diesmal die Steampunk-Bewegung, die moderne oder gar futuristische Funktionen mit nostalgischem Design verbindet und durch zahlreiche kuriose Maschinen-Objekte repräsentiert wird. Eine Sonderausstellung im Getreidekasten zeigt Zeichnungen von Edgar Ende, einem der wichtigsten Vertreter der phantastischen Kunst im 20. Jahrhundert. Zur Eröffnung morgen um 11.15 Uhr bietet der österreichische Künstler Jehan Calvus einen pantomimischen Kunstvortrag. Die Schau läuft bis 25. Oktober. Eintritt: 5 Euro. Unser Foto zeigt die Holzskulptur „Apollo“ von Bernhard Apfel vor zwei Gemälden des Duos Weimer & Weber. (hpö/Foto: mehn)

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