Neustadt
Karin Henneke neue WEG-Geschäftsführerin
Die Elterninitiative Schatzkiste, Stichwort Betreuung von Kita- und Grundschulkindern, blaue Dokumentenordner für Geflüchtete, unterstützt vom Rotary Club, oder Corona-Schutzmasken, die 2020 auch der Tagesbegegnungsstätte „Lichtblick“ halfen: Drei ganz unterschiedliche Aktionen, die aber immer auch mit einem Namen verbunden waren: Karin Henneke. Ab Mitte März soll Henneke, Jahrgang 1967, nun die Geschäftsführung der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft (WEG) übernehmen.
Nach einer Ausbildung im Neustadter Einzelhandel und Feinhandwerk absolvierte Henneke in Ludwigshafen ein Betriebswirtschaftsstudium. Danach startete sie ihre Laufbahn bei Asea Brown Boveri (ABB) in Mannheim. Es folgten Management- und Führungsaufgaben bei ABB in Mannheim und Zürich. 2004 gründete die Betriebswirtin und ausgebildete Organisationsberaterin das Unternehmen Henneke-Consulting. Ebenfalls bekannt sein dürfte Henneke als Moderatorin von Veranstaltungen wie „Gemeinsam Energie sparen“ im Oktober 2022 im Saalbau oder als externe Projektmanagerin von „Neustadt im Aufbruch“, der Strukturreform innerhalb der Stadtverwaltung.
Ziele umsetzen
Nun soll sie mit dem WEG-Team jene Ziele umsetzen, die Oberbürgermeister Marc Weigel als WEG-Aufsichtsratsvorsitzender im Sommer 2022 so formuliert hatte: die Innovationskraft des Gewerbestandorts Neustadt unterstützen, Flächen vermitteln, neues Gewerbe an Land ziehen und die Kommunikation mit den Unternehmen verbessern. Weigel sagte am Dienstag auf Anfrage, er sei froh, dass Neustadt mit Karin Henneke „eine kompetente und gut vernetzte neue WEG-Geschäftsführerin gewinnen konnte“. Unter den Bewerbungen sei sie eine Wunschkandidatin gewesen: „Sie kennt die Stadt, kennt die Verwaltung und weiß, wo sie anpacken muss.“
Drei Vorgänger
Die Stelle war vergangenen Sommer neu ausgeschrieben worden, als feststand, dass Geschäftsführer Christian Forsch 2023 in die Landesgartenschau-Gesellschaft Neustadt wechseln wird. Erster WEG-Geschäftsführer war Thomas Hammann, gefolgt von Anna-Lena Schatten und danach Forsch.
Ursprünglich hatte sich die Gesellschaft vor allem um die Umwandlung der militärisch genutzten Flächen in Lachen-Speyerdorf in Wohn- und Gewerbegebiete kümmern sollen. Da dieses Projekt abgeschlossen ist, geht es nun um die allgemeine Wirtschaftsförderung, das City-Management für Innenstadt inklusive.