Neustadt Künftig Brötchen von der Herdplatte

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Gestern Abend war offizielle Eröffnung in Diedesfeld, nächste Woche steht Gimmeldingen an und künftig wird „De Bäcker Becker“ auch auf dem Neustadter Wochenmarkt vertreten sein. Das Unternehmen mit Sitz in Edenkoben hat zwei Filialen und einen mobilen Verkaufswagen der Lambrechter Bäckerei Hofmann übernommen.

Neustadt ist ein interessanter Markt, auch wegen der Touristen“, sagt Geschäftsführer Claus Becker (46), der gemeinsam mit seiner Frau Christel (41) das Traditionsunternehmen mit 70 Mitarbeitern, elf Filialen und einem Umsatz von 2,2 Millionen Euro im Jahr führt. 1963 gründete Heinrich Becker, der Vater von Claus Becker, in Edesheim die Firma. Vorfahren der Familien backen seit 150 Jahren Brot. „Und deshalb backen wir unsere Brötchen traditionell auf der Herdplatte und können Spezialitäten wie das Weinbrot und das Kastanienbrot anbieten“, erklärt Claus Becker, der fest davon überzeugt ist, „dass wir nur mit Qualität im Wettbewerb mit den Discountern bestehen können“. In Diedesfeld will Becker das Café mit zwölf Sitzplätzen neu beleben und wird täglich ab 6 Uhr geöffnet haben (sonntags ab 7.30 Uhr). „Dort sind wir der einzige Nahversorger im Ort“, erklärt der Firmenchef. Die kleinere Filiale in Gimmeldingen wird nur an den Vormittagen geöffnet haben. Er kenne Gimmeldingens Ortsvorsteherin Claudia Albrecht gut, berichtet Claus Becker. Sie habe ihn schnell davon überzeugen können, das Geschäft zu übernehmen. Land |wkr

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