Neustadt Interessenkollision lässt grüßen

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MAIKAMMER/EDENKOBEN. Es wurde nichts damit, dass Edenkobens hauptamtlicher Beigeordneter Eberhard Frankmann auf die CDU-Liste zur Wahl des Verbandsgemeinderates Maikammer kam. Drei Fragen an den 53-Jährigen.

Sie hätten ja durchaus Lust gehabt. Warum wurde es damit nichts?

Ja, ich wollte, der CDU-Ortsvorstand hat mir jedoch nahegelegt, dies nicht zu tun. Begründet wurde dies mit einer Interessenkollision im Hinblick auf mein Amt als hauptamtlicher Beigeordneter in Edenkoben. Wie könnte denn eine Interessenkollision überhaupt aussehen? Zu dieser Frage gibt es klare kommunalrechtliche Regelungen. Soweit es Interessenkollisionen geben sollte, darf das betreffende Ratsmitglied wegen Sonderinteresses an der Beratung und Beschlussfassung nicht teilnehmen. Diese Interessenkollisionen wären in meinem Fall eher selten aufgetreten, zum Beispiel bei Verträgen zwischen den Verbandsgemeinden Maikammer und Edenkoben. Im Übrigen kann ich sehr wohl unterscheiden zwischen Amt und Mandat. Wie groß sind Ihre Ambitionen, nach dem altersbedingten Ausscheiden von Amtsinhaber Karl Schäfer neuer Verwaltungschef in Maikammer zu werden? Meine Ambition ist es vor allen Dingen, meinen Job als hauptamtlicher Beigeordneter der Verbandsgemeinde Edenkoben gut zu machen. Die Amtszeit von Karl Schäfer endet ja am 31. Dezember 2017, also in knapp zwei Jahren. Dann liegt es erst einmal an Karl Schäfer zu entscheiden, ob er noch einmal für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Maikammer kandidieren will. Danach wird sich die CDU in dieser Frage beraten und positionieren. (mik/Archivfoto: Iversen)

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